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Informationen für IT-Personal, technisch Interessierte und Hinweisgeber

Die On-Demand-On-Premises-Bereitstellung der Jitsi-Instanzen wurde innerhalb sehr kurzer Zeit am SCC realisiert und spiegelt den akuten Bedarf an Möglichkeiten zur Prüfungsdurchführung während der Corona-Pandemie wieder. Die wesentlichen Gesichtspunkte für die technische Umsetzung waren Einfachkeit in der Bedienung, Datensicherheit und -hoheit (DS-GVO und Prüfungsordnung) und schnelle Verfügbarkeit.

Aufgrund der Dynamik der Pandemie als auch aufgrund der momentan rasanten Entwicklung der Videokonferenz-Lösungen stellt dieses Deployment eine Momentaufnahme dar. Wir würden uns sehr über Feedback, Verbesserungshinweise und andere hilfreiche Kommentare dazu freuen.

Informationen zu diesem Deployment

Dieses Deployment besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten:

  • Webfrontend für Prüfer, welches mit einer relationalen Datenbank verbunden ist
  • Middleware, in Python geschrieben, mit Zugriff auf Datenbank und OpenStack API der bwCloud
  • bwCloud-Instanzen am KIT, welche die Jitsi-Instanzen beherrbergen

Die Jitsi-Standardkonfiguration wurde so angepasst, dass nur STUN Server deutscher Provider statt derjenigen von Google verwendet werden.

Ende-zu-Ende Verschlüsselung ist noch nicht allgemein per WebRTC verfügbar. Die Transportwege Prüfer-bwCloud und bwCloud-Prüfling sind per SSL verschlüsselt. Die verwendeten bwCloud-Instanzen befinden sich in Besitz und unter Kontrolle des KIT.
Ende-zu-Ende Verschlüsselung ist bislang nur in einer Kombination aus nicht-stabilen Releases von Chromium (Canary) und Jitsi (Nightly) verfügbar und wird in diesem Deployment daher (noch) nicht angeboten.

Andere Tools mit Videokonferenz-Funktion mit mehr Funktionsumfang wie z.B. BigBlueButton waren/sind in Diskussion. Um unnötige Komplexität zu vermeiden, sind diese jedoch bei der Umsetzung nicht berücksichtigt worden.

Informationen für eigenes Hosting

Die für die Videokonferenzen verwendete Software Jitsi lässt sich einfach selbst hosten. Die Installation kann über Pakete erfolgen oder, noch einfacher, mit Hilfe von Docker oder Podman. Verfügt man über eigene Server mit Außenanbindung, lässt sich ein eigenes Setup in weniger als einer Stunde realisieren.

Einfach zu verstehnende Installationsanleitungen sind im Internet unter folgenden Links zu finden: