SpamCop . . . was ist das? . . . warum werden Mails an gewisse E-Mailadressen mitunter abgewiesen?
SpamCop (http://www.spamcop.net/) ist ein Dienst, der Anwendern und Administratoren Informationen über Systeme bereitstellt, die "unerwünschte" E-Mail versenden. Als "unerwünscht" gelten bei SpamCop nicht nur Spam-Nachrichtein im engeren Sinn, sondern auch Abwesenheitsnotizen und Nachrichten über nicht zugestellte E-Mails, wenn diese in Reaktion auf Spam mit gefälschten Absenderadressen verschickt werden.
Es ist zwar einzusehen, dass auch solche E-Mails zu einer Belästigung ähnlich Spam werden können, jedoch lassen sich diese Nachrichten trotz aller Bemühungen nicht völlig vermeiden. Aus diesem Grund landen auch Mailserver der Universität Karlsruhe zeitweise auf der von SpamCop geführten "Schwarzen Liste", was jeweils dazu führt, dass einige externe Einrichtungen vorübergehend keine E-Mail vom KIT annehmen.
Wir weisen deshalb darauf hin, dass der Einsatz der SpamCop-Liste zum Ablehnen von E-Mail nach unserer Einschätzung eine zu harte Maßnahme darstellt und auch von SpamCop nicht empfohlen wird. SpamCop selbst bezeichnet sich als aggressiv und anfällig für falsch-positive Filterung: "The SCBL is aggressive and often errs on the side of blocking mail" (http://www.spamcop.net/bl.shtml). SpamCop selbst empfiehlt daher lediglich die Verwendung in Scoring-Systemen wie z. B. SpamAssassin.
(Mail-)Domänenzuordnung von SCC-Accounts
INTERIM ist im Mail-Konzept des SCC obsolet geworden und soll sukzessive aufgelöst werden. Änderungen am INTERIM (mehr Speicherplatz, IMAP-Zugang...) sind daher nicht vorgesehen.


