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Massenspeicher für wissenschaftliche Daten (bwFileStorage)
Der Dienst bwFileStorage bietet Nutzern der Universitäten und Hochschulen in Baden-Württemberg Zugriff auf den zentralen Datenspeicher der Large Scale Data Facility (LSDF) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
Der Zugriff auf die Daten wird über die Protokolle Secure Copy Protocol (SCP) und Secure File Transfer Protocol (SFTP) und Hypertext Transfer Protocol Secure (HTTPS) gewährleistet. Für KIT-User wird auch ein Common Internet File System Protocol (CIFS) zur Verfügung stehen.
Kontakt:
Beratung:

Allgemeines

Der bwFileStorage Dienst bietet den Nutzern der Universitäten und Hochschulen im Land Baden-Württemberg Zugriff auf die Large Scale Data Facility (LSDF), die am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) installiert ist. Die LSDF bildet den Kern des bwFileStorage Dienstes und bietet zusätzlichen Speicher, für den Fall, dass der lokal an Universitäten und Instituten vorgehaltene Speicher nicht mehr den Anforderungen genügt oder neue unvorhergesehene Speicheranforderungen anfallen. Der Dienst ist für die Speicherung oder den Austausch von personenbezogenen Daten nicht geeignet.

Registrierung

Um den bwFileStorage-Dienst verwenden zu können, müssen sich interessierte Nutzer zunächst für den Dienst registrieren. Es wird dafür ein Entitlement vorausgesetzt, das über die Heimatorganisation erhalten werden kann - siehe https://www.bwidm.de/hochschulen/. Die Registrierung erfolgt über eine Webschnittstelle, die unter https://bwidm.scc.kit.edu zu erreichen ist.
Weitere Informationen zur Registrierung, sowie Anleitungen zur Nutzung finden Sie im Nutzerhandbuch oder auf den Wiki-Seiten.

Abbestellung

Der Dienst kann über die Seite https://bwidm.scc.kit.edu abbestellt werden. Eine automatische Abbestellung erfolgt sobald ein Benutzer seinen Account an der Heimateinrichtung verliert.

IT-Sicherheit

Die Kommunikation zwischen den Endgeräten des Nutzers und den Speichersystemen des KIT erfolgt verschlüsselt. Die von den Nutzern abgespeicherten Daten werden unverschlüsselt auf Speichersystemen des KIT abgelegt. Der Datenzugriff ist beschränkt auf denjenigen Nutzer, der die Daten abgespeichert hat.

Support

Bei Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte an https://bw-support.scc.kit.edu/

Betriebszeit/Servicezeit/Reaktionszeit/Verfügbarkeit

Die Systeme der Dienstinfrastruktur laufen im Regelbetrieb rund um die Uhr. Während der Servicezeit (werktags von 09.00 bis 17.00 Uhr) beträgt die Reaktionszeit maximal vier Stunden. Das KIT strebt generell eine möglichst hohe Dienstverfügbarkeit an. Geplante Dienstunterbrechungen (z.B. für Wartungsarbeiten) werden im Voraus mit einer Frist von fünf Tagen angekündigt.

Enthaltene Leistungen

Der bwFileStorage Dienst ermöglicht es autorisierten Nutzern die Large Scale Data Facility (LSDF) am KIT zu nutzen. Für jeden autorisierten Nutzer wird ein persönlicher Speicherbereich innerhalb der LSDF angeboten, der durch eine Speicher-Quota beschränkt ist. Die Größe des Speicherplatzes, über den ein Nutzer/Institut/Standort verfügen kann, ist beschränkt. Die Protokolle Secure Copy Protocol (SCP), Secure File Transfer Protocol (SFTP) und HyperText Transfer Protocol Secured (HTTPS) werden zum Datentransfer zwischen Klienten des Nutzers und den Speichersystemen des KIT unterstützt. Für KIT-User wird auch ein Common Internet File System Protocol (CIFS) zur Verfügung stehen. Das Abspeichern von Personen-bezogenen Daten ist den Nutzern untersagt.
Die automatisch erstellten Snapshots können verwendet werden, um Dateien oder Verzeichnisse, die gelöscht wurden, wieder herzustellen. Snapshots bieten auch die Möglichkeit, eine frühere Version einer Datei wiederherzustellen.
Um im Notfall ein Disaster-Recovery zu ermöglichen werden alle Daten regelmäßig auf Band gesichert. Nutzer haben keinen direkten Zugriff auf diese Kopie.

Nicht enthaltene Leistungen

Verschlüsselung der Daten

Organisatorische Voraussetzungen

Das KIT betreibt den bwFileStorage Dienst und ermöglicht den baden-württembergischen Universitäten und Hochschulen deren Nutzer den Dienst nutzen können. Bevor ein Nutzer auf den Dienst zugreifen kann, ist eine explizite Autorisierung durch die Heimateinrichtung notwendig. Mit dieser Autorisierung ist zugleich die Verpflichtung zur Übernahme anfallender Kosten verbunden. Die Heimateinrichtung übernimmt den First-Level-Support für die von ihr autorisierten Nutzer. Das KIT leistet für den bereitgestellten Dienst Second- Level-Support.

Technische Voraussetzungen

Der Heimateinrichtung muss zur Authentifizierung und Autorisierung seiner Nutzer einen Shibboleth-Identity-Provider betreiben, der Mitglied in der DFN-Föderation ist und für jeden autorisierten Nutzer folgende Informationen bereitstellt: Eindeutige Nutzerkennung (EPPN & persistent ID) Vor- und Nachname des Nutzers E-Mail-Adresse des Nutzers Status des Nutzers (Student, Mitarbeiter, Gast) Organisation-Kürzel der Heimateinrichtung (o - Attribut) Institutskürzel (ou - Attribut) (z.B. Chemie, Bioinformatik, Rechenzentrum, …)

Die Kosten für diesen Service werden entsprechend der für Sie geltenden Budgetierungsregelung berechnet.