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Kooperative Softwareverteilung und Rechnervirtualisierung

Die Möglichkeiten, IT-Ressourcen in Form von Diensten verfügbar zu machen, wandeln sich durch die zunehmende Virtualisierung von Applikationen und IT-Systemen nachhaltig (infrastructure as a service). In diesem Projekt wird ein Konzept entwickelt, das sowohl die Beschaffung der Applikationen als auch der, für deren Betrieb, benötigten Systeme umfasst.

Ziel dieses Konzepts ist es, entsprechende Dienste bereitzustellen, um die flexible und bedarfsgerechte Nutzung von IT-Ressourcen durch Benutzer im Hochschulumfeld zu verbessern und damit den Aufwand für die Nutzer zu verringern. Voraussetzung dafür ist die Reduktion von Komplexität und Aufwand bei der Beschaffung von IT-Anwendungen und bei der an spezifische Bedürfnisse angepassten Bereitstellung von IT-Systemkapazitäten (z.B. Serverkapazität). 

Im Rahmen des Projekts wird ein zentraler Zugangspunkt (Portal) realisiert, über den die Benutzer Applikationen und virtuelle Maschinen gleichermaßen als Dienste einer Private Cloud zentral beziehen können. Durch die zentrale Bereitstellung werden nicht nur bei Beschaffung und Wartung der erforderlichen Infrastrukturen, sondern auch beim kooperativen Betrieb der Services hochschulübergreifend Synergien genutzt.

 

Abbildung 1: Kooperative Bereitstellung von Software und virtuellen Maschinen (KAppStore und KVMStore)
 

Benutzer sollen transparenten Zugriff auf die von Ihnen benötigten Applikationen erhalten. Die Komplexität, d.h. die konkrete Erbringung der Services auf der Basis unterschiedlicher Ressourcen und Dienstleister sowie deren Betrieb, bleibt dabei in einer sog. Cloud verborgen, die durch eine flexible, ubiquitäre IT-Ressourcen-Infrastruktur (Anwendungen, Systemkapazität, Netze) repräsentiert wird.

Die Weiterentwicklung dieses Ansatzes könnte darin bestehen, mehrere voneinander unabhängig betriebene virtuelle Umgebungen zu einer hochschulübergreifenden landesweiten Cloud-Infrastruktur zusammenzufassen. Für Cloud-Management und Accounting ergeben sich neue Herausforderungen, für das Identitätsmanagement müssen föderative Ansätze einbezogen werden.

Ansprechpartner: Dr. Jens Milke (28642), Klaus Scheibenberger (42066)

Das Projekt wird vom „Innovations und Qualitätsfonds“ (IQF) gefördert, eingerichtet vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst und den Landeshochschulen (s. http://mwk.baden-wuerttemberg.de/hochschulen/innovations-und-qualitaetsfonds-iqf/).