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SYNOPSYS
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SYNOPSYS

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Synopsis Software

Campuslizenz

Am Campus Süd steht Instituten und Lehrstühlen die KIT Campuslizenz zur Verfügung, die eine kostenfreie wissenschafltiche Nutzung der Software ermöglicht. Die Software ist über den KIT Softwareshop als Downloadversion bestellbar.

Informationen zur Software

SYNOPSYS ist Hersteller von Entwicklungs-Werkzeugen für Anwendungsspezifische Integrierte Schaltkreise (ASICs). Diese ICs werden jeweils für einen bestimmten Anwendungszweck entwickelt und bedürfen daher einer genauen Funktionsbeschreibung. Die Entwicklung ist daher aufwändiger als bei programmierbaren und somit flexibler einsetzbaren Logikbausteinen (z.B. FPGAs). Der Stückpreis eines ASICs liegt im Prinzip bei vergleichbarer Funktionalität jedoch niedriger als der eines FPGAs, so dass insbesondere bei großen Serien diesem Bausteintyp der Vorzug zu geben ist.

 

Es werden folgende Programm-Module angeboten :

  • Front End and Verification (früher SECP). Eine Sammlung von 23 Programm-Werkzeugen zur Synthese und Verifikation eines Logik-Bausteins.
  • System Development (früher CoCentric System Studio). Eine Entwurfsumgebung auf System-Ebene, bestehend aus 22 Programmen. 
  • Analogue Simulation and Modelling. Besteht aus den Schaltungsanalyse-Programmen HSPICE für analoge und SABER für gemischte Signale sowie der Entwicklungsumgebung COSMOS zur graphisch unterstützten Eingabe der Schaltung, Gestaltung der Platine und Darstellung der Simulations-Ergebnisse.
  • TCAD. Sammlung von Programm-Werkzeugen zur Modellierung physikalischer Effekte und der elektrischen Parameter von Bauteilen und Verbindungsleitungen.   

    Die etwa 50 Programm-Module werden in der Regel auf UNIX- oder LINUX-Rechnern installiert. In der Universität Karlsruhe (TH) werden derzeit in 5 Instituten 48 Lizenzen SYNOPSYS eingesetzt.

Ergebnis eines Entwurfsprozesses ist zunächst eine Beschreibung des Integrierten Schaltkreises in einer der gängigen Hardware-Beschreibungssprachen VHDL oder Verilog. Wer auch die Herstellung eines selbst entwickelten Logik-Bausteins in einer IC-Fabrik (foundry) beabsichtigt, benötigt außerdem noch eine Beschreibungs-Datei (design kit) für eine geeignete IC-Technologie. Von diesen Technologie-Vereinbarungen mit dem Hersteller hängt dann die Art der Realisierung des Chips ab ; hier entscheiden sich der Platz- und Energiebedarf, die Temperatur-Verteilung innerhalb des IC und somit der Kühlungsbedarf sowie in erheblichem Maße auch der Herstellungspreis. Es werden hauptsächlich Technologien im Bereich zwischen  0,7 um / 5 V  und  0,13 um / 1,8 V  verwendet. Technologie-Beschreibungs-Dateien werden bei Bedarf ebenfalls vom Rechenzentrum beschafft. Da im Hochschulbereich eher kleine Stückzahlen benötigt werden, kommt hier die Teilnahme an einem Multi-Project-Wafer-Lauf (MPW-Lauf) in Frage, bei dem die Chip-Aufträge mehrerer Besteller zwecks Kostenminderung auf einem gemeinsamen Wafer zusammengefaßt werden. Die Teilnahme an MPW-Läufen kann ebenfalls vom Rechenzentrum vermittelt werden ; ein Terminplan für Läufe in den verschiedenen Technologien ist vorhanden.   

Die derzeit im Rechenzentrum verfügbaren Programm-Versionen können Sie der Web-Seite EDA-Systeme entnehmen. Die Lizenzen werden über die EU-Ausbildungsinitiative für den Bereich Mikroelektronik, EUROPRACTICE, bezogen. Weitere Einzelheiten erfahren Sie auch auf den Web-Seiten dieser Einrichtung:

http://www.te.rl.ac.uk/europractice/

Dort bitte Academic Institutions und SYNOPSYS anwählen.

Die Mitgliedschaft unserer Hochschule in EUROPRACTICE wird vom Rechenzentrum betreut. Es gibt in der Hochschule auch einen Mail-Verteiler, über den gelegentlich Neuerungen auf diesem Gebiet bekanntgegeben werden.