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Monitoring

Ganglia Monitoring

HP XC3000

 

HP XC4000

 

InstitutsCluster

 

NEC SX-8R

High Performance Computing (HPC) und Clustercomputing

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Das SCC betreibt mehrere Parallelrechnersysteme für unterschiedliche Benutzergruppen. Das leistungsfähigste davon ist derzeit das HP XC3000 System, das als Hochleistungsrechner für das gesamte KIT fungiert. Dieser massiv parallele Rechner, der aus 358 SMP-Rechenknoten besteht, steht dabei nicht nur allen Mitarbeitern des KIT zur Verfügung, die Kapazität für rechen- oder speicherintensive serielle oder parallele Anwendungen benötigen, sondern auch interessierten Partnern aus Wirtschaft und Industrie. Das System basiert auf dem Intel Nehalem-Vierkernprozessor, erreicht eine theoretische Rechenleistung von 30,8 TFlops und stellt knapp 11 TB Hauptspeicher zur Verfügung.

Der Landeshöchstleistungsrechner für Baden-Württemberg ist dagegen ein HP XC4000 System. Dieser massiv parallele Rechner, der aus 754 SMP-Rechenknoten besteht, steht einerseits für Projekte aus den Hochschulen des Landes zur Verfügung, die Rechenleistungen benötigen, die durch lokale Ressourcen nicht mehr befriedigt werden können, andererseits kann er auch von Wirtschaft und Industrie genutzt werden. Bei der Nutzung des Systems durch Wirtschaft und Industrie arbeitet das SCC mit der Höchstleistungsrechner für Wissenschaft und Wirtschaft Betriebs-GmbH (hww) zusammen. Das System basiert auf dem AMD "dual core" Opteron Prozessor, erreicht eine theoretische Rechenleistung von 15,77 TFlops und stellt etwas mehr als 12 TB Hauptspeicher zur Verfügung.  

Weitere Hochleistungsrechner, die von den Wissenschaftlern des KIT genutzt werden können, sind der Opus Cluster mit mehr als 200 Knoten und der AIX Cluster mit mehr als 35 Knoten. Der Opus-Cluster basiert auf der x86_64 Prozessorarchitektur, erreicht eine theoretische Rechenleistung von 14 TFlops und stellt ca. 6 TB Hauptspeicher zur Verfügung.

Die HPC-Cluster sind auf die unterschiedlichen Anforderungen zahlreicher Anwendungsbereiche abgestimmt und ermöglichen aufgrund des ausgewogenen Verhältnisses zwischen CPU-Geschwindigkeit und Speicherkapazität Berechnungen mit sehr großen Datenmengen.

Neben den vorgestellten HPC-Clustern stehen auch 2 Vektorparallelrechnersysteme NEC SX-8R und NEC SX-9 zur Verfügung, die beide jeweils 16 Prozessoren haben und ein halbes bzw. ein TByte Hauptspeicher zur Verfügung stellen. Beide Vektorparallelrechner können von (parallelisierten) vektororientierten Programmen genutzt werden.

Eine wesentliche Aufgabe sieht das SCC in der Unterstützung der Nutzer bei ihren technisch-wissenschaftlichen Anwendungen, die nicht nur dem HPC-Bereich zugeordnet sein müssen. Darüber hinaus erfolgt die Betreuung und Beratung von Komponenten der Softwareentwicklung wie Compiler, Debugger, Analysetools, MPI etc. als auch von Open-Source-Codes und numerischen Bibliotheken. Die forschungsnahe und forschungsbegleitende Unterstützung findet über die SimLabs ("Simulation Laboratories") statt, die derzeit vier Forschungsgebiete abdecken: Erde (Klima) und Umwelt, NanoMikro, Energie und Astroteilchenphysik. Näheres zu den SimLabs finden Sie unter "Scientific Computing und Simulation".

Neben der Unterstützung von Forschung und Entwicklung durch Hardware, Software und langjähriges Know-How in diesen beiden Bereichen steht gleichberechtigt die Lehre im HPC-Bereich und dessen Umfeld. Über Angebote im Bereich Lehre informiert die Seite "Lehre, Aus- und Weiterbildung".