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Über uns
Forschungsfelder HPC und Grids
Forschungsbereich HPC u. Grids

Die Universität und das Forschungszentrum Karlsruhe haben zum 1. Januar 2008 im Rahmen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) das Steinbuch Centre for Computing (SCC) als gemeinsam getragenes Institut gegründet. Diese Einrichtung geht aus dem Zusammenschluss des Rechenzentrums der Universität (URZ) und des Instituts für Wissenschaftliches Rechnen (IWR) des Forschungszentrums hervor und bildet das Information Technology Centre am KIT. Der Name "Steinbuch Centre for Computing" erinnert an den Karlsruher Informatiker Karl Steinbuch, der den Begriff „Informatik“ 1954 in die deutsche Sprache einführte.

IT-Services mit eigener Forschung und Entwicklung unter einem Dach

Die Aktivitäten des SCC umfassen einerseits die klassischen und spezifischen Aufgaben eines modernen IT-Service-Centers im Wissenschaftsbereich andererseits eigene Forschungen und Entwicklungen, die zielorientiert für eine ständige Optimierung und frühzeitige Innovation der IT-Services sorgen. Der IT-Service-Bereich sowie Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der angewandten Informationstechnologien werden integriert betrieben, um ein Höchstmaß an Effizienz und Qualität zu erzielen. Hierzu gehören insbesondere Forschungen und Entwicklungen auf den Gebieten IT-Management, Web Engineering, Service-Orientierte Architekturen (SOA), verteilte Systeme und Prozessintegration.

Internationale Sichtbarkeit in den Bereichen HPC, DIC und sicheren IT-Föderationen

Das SCC steht für weltweit sichtbare Forschung, Entwicklung und Innovation in den Bereichen des Hochleistungsrechnens (High Performance Computing, HPC), der Behandlung großer Datenmengen (Data Intensive Computing, DIC) und der sicheren IT-Föderationen. Im Rahmen dieser Aktivitäten kooperiert das SCC mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie in Europa und darüber hinaus. Auch auf Landes- und nationaler Ebene spielt das SCC in diesen Bereichen eine führende Rolle, beispielsweise in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren und der Gauß-Allianz.

Im Mittelpunkt der SCC-Forschung stehen Wissenschaftliches Rechnen, Modellierung und Simulation, Datenanalyse, Grids und Cloud Computing. Weitere Schwerpunkte bilden Cluster Computing, innovative Netzwerktechnologien, IT-Security und Virtualisierung.

Das SCC betreibt sehr leistungsstarke HPC-Systeme u. a. den Höchstleistungsrechner des Landes Baden-Württemberg, der von Wissenschaftlern aus Land und Bund für besonders rechenintensive Projekte aber auch durch die Industrie genutzt wird. Dabei bilden die am SCC angesiedelten Simulation Laboratories (SimLabs) Schnittstellen zwischen Anwendern und Betreibern der Hochleistungsrechner. Aufgabe der SimLabs ist insbesondere die Ertüchtigung von Software zur effizienten Nutzung von Supercomputern und verteilten Systemen in der interdisziplinären Forschung und Entwicklung.

Mit der Large Scale Data Facility (LSDF) hat  das SCC ein innovatives Konzept für die Speicherung, Verwaltung, Archivierung und Analyse wissenschaftlicher Daten realisiert. Die LSDF unterstützt den kompletten Data Life Cycle und steht allen Wissenschaftsdisziplinen Verfügung.

Darüber hinaus ist das SCC Standort des Grid Computing Centre Karlsruhe (GridKa), eines von elf weltweiten Tier-1-Zentren, das Rechenleistung und Speicherkapazität für die LHC (Large Hadron Collider)-Experimente am CERN in Genf bereitstellt.

Breites Servicespektrum

Das SCC offeriert ein breites Spektrum an verlässlichen IT-Services, die auf einer sicheren und hoch verfügbaren Infrastruktur basieren, und gestaltet maßgeblich die Entwicklung von ubiquitären, prozessintegrierten und kundenorientierten Diensten mit. Es hat die Aufgabe, die digitale Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik (IuK) am KIT im Zusammenwirken mit den Einrichtungen im Rahmen eines kooperativen Versorgungskonzeptes zu fördern und zu betreuen. Dazu zählen u. a.:

  • Betrieb und Betreuung der in der Verantwortung des SCC befindlichen Systeme sowie des KIT-weiten Kommunikationsnetzes
  • Beratung und Unterstützung für Betrieb und Nutzung der IV-Anlagen, der Kommunikationsnetze sowie der Rechnerprogramme und Anwendungen
  • Planung und Koordinierung, Management der Infrastruktur zur Informationsverarbeitung am KIT
  • Wahrnehmung der betriebsfachlichen Aufsicht über alle IuK-Systeme des KIT.

Eine weitere Aufgabe ist die Förderung von Forschung, Studium, Lehre, Weiterbildung und Administration. Dies wird sowohl durch exzellente IT-Services, kompetente Unterstützung bei Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekten wie auch durch Mitwirkung in der Lehre und bei der Studiumsunterstützung realisiert.