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bwUniCluster

 

ForHLR II

 

ForHLR I

High Performance Computing (HPC) und Clustercomputing

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Das SCC betreibt zur Zeit drei Parallelrechnersysteme (bwUniCluster sowie ForHLR Phase I und II) für unterschiedliche Benutzergruppen, bietet Zugang zur bwHPC-Infrastruktur und weitere Unterstützung:

 

bwUniCluster

Der baden-württembergische Universitäts- bzw. Universalcluster, d.h. bwUniCluster, ist ein Parallelrechner mit insgesamt 872 SMP-Rechenknoten und ca. 86 TB Hauptspeicher. Mit einer theoretischen Spitzenleistung von ca. 444 TFLOPS ist er das erste zentrale System für eine flächendeckende Grundversorgung der baden-württembergischen Universitäten und Hochschulen mit Hochleistungsrechner-Kapazität. Als Teil des baden-württembergischen Landeskonzepts für das Hoch- und Höchstleistungsrechnen „bwHPC“ in Forschung und Lehre betreibt das SCC diesen Cluster der Leistungsebene 3, der auf den Durchsatz von Jobs, die auf einer kleineren Anzahl von Prozessoren laufen, ausgerichtet ist und als Grund- und Lehrversorgungssystem dient. Weiterlesen

 

bwForCluster

Neben dem Grundversorgungssystem bwUniCluster gibt es auf der HPC-Leistungsebene 3 (Tier-3) in Baden-Württemberg vier Forschungshochleistungsrechencluster, kurz bwForCluster, die zur Versorgung unterschiedlicher wissenschaftlicher Gebiete mit Rechenzeit dienen. Gegenwärtig deckt der bwForCluster MLS/WISO in Mannheim/Heidelberg wissenschaftliche Projekte der Gebiete Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und der bwForCluster JUSTUS in Ulm wissenschaftliche Projekte aus der computergestützten Chemie ab. Ab Mitte 2016 folgen der bwForCluster NEMO in Freiburg für wissenschaftliche Projekte der Gebiete Neurowissenschaft, Mikrosystemtechnik und Elementarteilchenphysik und der bwForCluster BinAC in Tübingen für wissenschaftliche Projekte der Gebiete Bioinformatik und Astrophysik. Weiterlesen

 

Forschungshochleistungsrechner ForHLR (Phase) I und II

Die beiden Systeme ForHLR I und ForHLR II am SCC sind als Systeme der HPC-Leistungsebene 2 direkt unterhalb der Systeme der nationalen Höchstleistungszentren angesiedelt. Beide Systeme wurden zeitlich versetzt in zwei Phasen beschafft, wobei beide Phasen zusammen in Summe über eine Rechenleistung von ca. 1,2 PFLOPS (theoretische Spitzenleistung) verfügen und der ForHLR II das derzeit leistungsstärkste System am KIT darstellt. Zusammen mit der zweiten Phase (ForHLR II) wurde auch eine neue Visualisierungsinfrastruktur am KIT eingerichtet. Wissenschaftler aus ganz Deutschland können über Projektanträge, die vom HLRS-Lenkungsausschuss begutachtet werden, Zugang zum ForHLR I bzw. ForHLR II erhalten. Der ForHLR II mit über 24.000 Kernen ist dabei für Forschungsvorhaben vorgesehen, die paralleles Rechnen auf sehr hohen dreistelligen und vierstelligen Prozessorzahlen erfordern. Der ForHLR I hingegen ist Anforderungen vorbehalten, die einerseits unterhalb derer für den ForHLR II, anderseits oberhalb derer für Systeme der Leistungsebene 3 (z.B. bwUniCluster) liegen, und sich damit zahlenmäßig im mittleren bis oberen dreistelligen Prozessorzahlenspektrum einreihen. Weiterlesen

 

Wissenschaftsunterstützung

Eine wesentliche Aufgabe sieht das SCC in der Unterstützung der Nutzer bei ihren technisch-wissenschaftlichen Anwendungen, die nicht nur dem HPC-Bereich zugeordnet sein müssen. Darüber hinaus erfolgt die Betreuung und Beratung von Komponenten der Softwareentwicklung wie Compiler, Debugger, Analysetools, MPI etc. als auch von Open-Source-Codes und numerischen Bibliotheken. Die forschungsnahe und forschungsbegleitende Unterstützung findet über die SimLabs (Simulation Laboratories) statt, die derzeit vier Forschungsgebiete abdecken: Erde (Klima) und Umwelt, NanoMikro, Energie und Astroteilchenphysik. Näheres zu den SimLabs finden Sie unter der Abteilung Scientific Computing und Simulation.

Neben der Unterstützung von Forschung und Entwicklung durch Hardware, Software und langjähriges Know-How in diesen beiden Bereichen steht gleichberechtigt die Lehre im HPC-Bereich und dessen Umfeld. Über Angebote im Bereich Lehre informiert die Seite "Lehre, Aus- und Weiterbildung".