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Die Forschungshochleistungsrechner ForHLR I und ForHLR II

Im Frühjahr 2012 wurde der Antrag des Landes Baden-Württemberg und des KIT für die Beschaffung eines Forschungshochleistungs-rechners (ForHLR) bewilligt.
Die Beschaffung erfolgte in zwei Phasen:
Phase 1 beinhaltet einen Rechner (ForHLR I) mit globalem Dateisystem; die Installation erfolgte Mitte 2014 in den Rechnerräumen des Campus Süd.
Phase 2 besteht aus den Komponenten Gebäude, Rechner, Dateisysteme und Visualisi- erungssysteme. Der ForHLR II wurde am Campus Nord in einem neu errichteten Gebäude aufgebaut.

  Prof. Bernhard Neumair und Simon Raffeiner am ForHLR II

 

Die zweite Stufe des Forschungshochleistungsrechners ForHLR wurde gemeinsam mit einem neuen Rechnergebäude und einem neuen Visualisierungsraum am 4. März 2016 von Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und dem Präsidenten des KIT, Holger Hanselka, im Rahmen eines Festaktes mit Kolloquium in Betrieb genommen.


Beide Hochleistungsrechner (ForHLR I und ForHLR II) ermöglichen Wissenschaftlern aus ganz Deutschland die Bearbeitung komplexer Anwendungsprobleme. Sie ordnen sich als Parallelrechner der Leistungsklasse 2 unterhalb der Systeme der nationalen Höchstleistungszentren und oberhalb der universitären Clustersysteme ein. Dabei ist der ForHLR I für Anwendungsprobleme, die auf Prozessorzahlen im oberen 3-stelligen Bereich laufen, geeignet; der ForHLR II ist hingegen für Anwendungsprobleme konfiguriert, die Prozessorzahlen im 4-stelligen Bereich erfordern.
 

Zur Visualisierung von Simulationsergebnissen und Daten stehen Rendering-Knoten sowie Projektionsräume im Campus Nord am SCC und im Campus Süd am LESC zur Verfügung. Für die Methodenforschung und Werkzeugentwicklung existieren spezielle Visualisierungsrechner und diverse Sondergräte wie 3D-Scanner am IVD.