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Fehler beim Drucken

 


Fehlende/Falsche Druckzeichen im bestimmten Kontext (Formeln, Über-/Unterschriften etc.)

    Problem:
    In PDF-Ausdrucken fehlen einzelne Zeichen oder ganze Abschnitte oder sind durch falsche Zeichen ersetzt. Das Problem trifft über das gesamte Dokument immer bei den selben Schriftzeichen/-familien auf (Ähnlich: Ab einer unbestimmten Seite werden Schriftzeichen durch leere Kästchen ersetzt: siehe "Fehlende Zeichen/Inhalte in Verbindung mit..."). Weiterlesen

     

    Ursache:
    Bei der Erstellung des Dokuments wurden Sonder-/Schmuck-/Symbolschriftarten aus der umfangreichen Liste von Windows-TrueType-Schriftarten benutzt, die zwar auf dem Rechner des Autors zur Verfügung standen, aber von unseren PostScript-Druckern nicht erkannt werden. In Fällen wie "Arial", "Times New Roman", "Courier New" (TT) u.ä. Standardschriftarten ist das kein Problem; für diese Windows-TrueType-Schriftarten sind in den Ersetzungstabellen der Drucker passende PostScript-Typen benannt (Arial Helvetica, Times New Roman Times Roman, "Courier New" "Courier Std" etc.). Die Ersetzungstabellen sind jedoch begrenzt!

     

    Lösung:
    Eigenes Dokument:
      Bei der Erstellung eines PDFs muss im Drucken-Menü unter "Eigenschaften > Erweitert... > Grafik > TrueType-Schriftart" statt der Standardeinstellung "Durch Geräteschriftart ersetzen" → "Als Softfont in den Drucker laden" gewählt werden. Dadurch werden für alle benutzten Schriftarten die entsprechenden Vektorinformationen der Schriften mit in das PDF eingebettet; der Drucker kann diese Informationen nun zum gewünschten Schriftbild umsetzen.

       

        Anmerkung: Diese Vorgehensweise empfiehlt sich grundsätzlich bei der Erstellung von PDFs, v. a., wenn das Dokument nicht ausschliesslich am eigenen (lokalen) Drucker ausgedruckt werden soll. Bei den beiden Software-Druckern FreePDF und PDFCreator kann diese Option als Standard festgelegt werden:
        • FreePDF starten, dann: Bearbeiten > Einstellungen > Profile > "High Quality" wählen > Ändern > PDF Allgemein > Schrift Optionen > Fonts einbetten > "True" wählen > Speichern
        • PDFCreator starten, dann: Drucker > Einstellungen > PDF > Schriftarten > "Alle Schriftarten einbetten" > Speichern

     

    Fremddokument:
      Bei heruntergeladenen PDFs (Uni-Skripte etc.) das Dokument im Acrobat Reader öffnen. Beim anschliessenden Erzeugen eines neuen PDFs oder dem direkten Drucken aus Acrobat die Drucker-Optionen entsprechend (s.o.) korrigieren. Voraussetzung für den Erfolg bei fremden Dokumenten: Auf dem eigenen Rechner müssen die selben TrueType-Schriftarten installiert sein, wie die, die im Originaldokument verwendet wurden. Bei Windows-Standard-Installationen ist dies i.a.R. der Fall.

     

    Option "Als Softfont in den Drucker laden":


 


Fehlende Zeichen/Inhalte bei PDFs aus LaTeX, OpenOffice und anderen DTP-Anwendungen

    Problem:
    Die in LaTeX, OpenOffice oder anderen Desktop-Publishing-Anwendungen mit der Funktion Speichern (nicht Drucken!) erstellten PDF-Dateien sind häufig nicht 100% kompatibel zum PDF-Standard, weshalb der Ausdruck oftmals fehlerhaft ist. Weiterlesen

     

    Lösung:
    Das erzeugte PDF in einem PDF-Betrachter (Adobe Reader, Foxit PDF Reader etc.) öffnen und nochmals mit FreePDF oder PDFCreator als PDF-Datei drucken lassen (dieser Methode kann natürlich auch bereits in der ursprünglichen Anwendung benutzt werden, wenn entsprechende Treiber installiert sind).

     

    Senden Sie diese Datei dann an den Drucker. Einen Download-Link zu den Herstellern der oben genannten, kostenfreien Software finden Sie auf unserer Web-Seite "Treiber / Werkzeuge".

 


Fehlende Zeichen/Inhalte in Verbindung mit der Option "Mehrere Seiten pro Blatt"

    Problem:
    In Ausdrucken fehlen ab einer unbestimmten Seite einzelne Zeichen, ganze Textabschnitte oder Objekte; zum Teil sind einzelne Zeichen durch leere Kästchen ersetzt. (Ähnlich: Über das gesamte Dokument werden bestimmte Schriftzeichen falsch oder nicht dargestellt: siehe "Fehlende/falsche Druckzeichen"). Weiterlesen

     

    Ursache:
    Das Dokument wird beim Rastern zu groß. Häufigster Grund dafür:
  • das Dokument ist von Haus aus sehr gross (>100 MB, >400 Seiten).
  • Die Nutzung der Option "Mehrere Seiten pro Blatt". Dabei werden die Druckinformationen zweier, 4 oder noch mehr (logischer) 600dpi-Seiten auf einer realen Druckseite zusammengeführt, was zum Datenverlust während des Rastervorgangs/Druckens führen kann.

     

    Lösung:
    Das Dokument in kleineren Abschnitten ausdrucken (Seite 1 - 50, Seite 51 - 100 etc.).

     

    Bei der Anwendung der Option "Mehrere Seiten pro Blatt" sollten die Teilaufträge idealerweise nicht mehr Druckdaten haben als das ursprüngliche, normal-formatierte Dokument, bei "2 auf 1" also nur die Hälfte der ursprünglichen Seitenzahl, bei "4 auf 1" ein Viertel etc. Beachten Sie dabei, dass der Seitenumfang jedes Teilauftrags durch die Zahl der "Seiten pro Blatt" teilbar ist, damit alle Felder mit Inhalten besetzt werden. Hinweis: Der Begriff "Seiten pro Blatt" ist nicht immer präzise, da er zumindest beim Erzeugen eines PDFs nicht die Möglichkeit des ein- oder doppelseitigen Drucks berücksichtigt und dort also nur "mehrere Seiten pro Seite" meinen kann (im PDF wird nicht zwischen ein- und doppelseitigem Druck unterschieden, in der Datei folgt schlicht eine Seite der nächsten). Bei "4 auf 1" und doppelseitigem Ausdruck sollte der Seitenumfang der 8 Teilaufträge daher jeweils durch "8" teilbar sein, also z. B. Seite 1 - 48, Seite 49 - 96 etc.!

     

    Eine exakte Angabe zur maximalen Dokumentgroesse ist nicht machbar, da dies stark vom Aufbau des Dokuments (überwiegend Text ↔ viele eingebundene Objekte) abhängt. Normal-formatierte Dokumente ("1 auf 1") sollten 400 Seiten nicht überschreiten. Beabsichtigen Sie, mehrere Kopien anzufertigen, empfiehlt es sich, zunächst einen einzelnen Ausdruck zu prüfen!