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Tipps & Tricks

 


Bilder & Grafiken richtig einbetten

Problem:
Häufig können Bild- bzw. Grafik-lastige Dokumente nicht ausgedruckt werden (Abbruch des RIP-Prozesses) oder im Ausdruck fehlen einzelne Schriftzeichen bzw. ganze Textabschnitte/Bildobjekte. Typisch dafür sind ungewöhnlich große PDF-Dateien mit einem Seitenaufwand von ≥ 0,5 MB/Seite und mehr als 100 Seiten Umfang.
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Ursache:
Im Dokument sind eine Vielzahl Bilder/Grafiken von hochwertigen Digitalkameras oder aus anderen Quellen eingebettet, deren Datenvolumen ungeachtet der drucktechnischen Notwendigkeiten (Auflösungsvermögen des Druckers, Größe des Bildobjekts auf der Dokumentseite etc.) (wahrscheinlich...) viel zu hoch ist. Da die Zentraldrucker aus Gründen der Performanz die Rasterdaten des gesamten Dokuments vorhalten müssen, ist der zum Rippen zur Verfügung stehende Arbeitsspeicher (ca. 3,3 GB) dann rel. schnell erschöpft und der Druckprozess wird abgebrochen.

 

Lösung:
Es gibt drei mögliche Lösungsansätze. In allen Fällen benötigen Sie einen PDF-Druckertreiber wie FreePDF oder PDFCreator (Windows) oder PDFwriter for Mac (Apple Mac) bzw. CUPS-PDF (Linux) (s. Treiber / Werkzeuge → PDF-"Drucker"). Bevor Sie anfangen, sollten Sie zunächst die Konvertierungs- und Kompressionswerte des PDF-"Druckers" anpassen. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

 

  • PDF-"Drucker"-Parameter anpassen
    • Öffnen Sie das Programm des installierten PDF-Druckers und wählen Sie im Konfigurationsmenu das Profil für hochwertigen Druck ("High Quality", "Hohe Qualität" etc.)
    • Passen Sie die Konvertierungs- und Kompressionswerte für S/W-, Graustufen- und Farbbilder/-grafiken so an, dass alle Schrift- und Rasterobjekte auf max. 600dpi Auflösung berechnet werden (Methode: Sample).
    • Speichern Sie die Änderungen

 

In der Folge wählen Sie eine der drei Überarbeitungsmaßnahmen:

 

  1. PDF neu erzeugen/überarbeiten
    • Öffnen Sie das Original in seiner Anwendung oder das vorhandene PDF im Adobe Reader.
    • Erzeugen Sie ein neues PDF mit den geänderten Druckereinstellungen des PDF-"Druckers".
    • Das nun (hoffentlich) kleinere PDF senden Sie an den Drucker.
  2. PDF in Teilaufträge zerlegen
    • Öffnen Sie das PDF im Adobe Reader und drucken Sie mit Hilfe des PDF-Druckers max. 50 Seiten Ihres Dokuments in ein neues PDF. Verfahren Sie mit dem restlichen Dokument entsprechend. Sollten Sie die Option "Mehrere Seiten pro Blatt" ("N-Up") benutzen, wählen Sie die Anzahl Seiten je Teilauftrag so, dass sich der Wert durch die Anzahl Ihres "N-Up"-Wertes teilen lässt, damit Sie keine Leerflächen auf der Vor- oder Rückseite erhalten.
  3. Original überarbeiten
    Zum Umwandeln von Bildern/Grafiken in ein bestimmtes Größenformat und anschließendem Speichern in ein geeignetes Grafikformat bietet sich ein Programm wie z. B. IrfanView an, das auch große Mengen an Bild-/Grafikdateien im sog. Stapel-/Batchbetrieb automatisch konvertiert und speichert. Über das Infofenster kann man zudem im Vorfeld ermitteln, welche Druckgröße ein Bild in Abhängigkeit der gewählten Auflösung (dpi) erhält (s. Treiber / Werkzeuge → IrfanView).
    • Wenn für das einzubettende Objekt keine präzisen Größenangaben bekannt sind, ermitteln Sie zunächst für jedes Objekt die gewünschte ca. Größe (lieber 'etwas' größer als nötig) und/oder erstellen Sie unter Berücksichtigung von 600 dpi Druckerauflösung aus der Originalbildvorlage ein neues Bild mit den gewünschten Druckmaßen. Speichern Sie das neue Bildobjekt in einem geeigneten Bildformat (fotorealistische Bilder als JPEG/JPG mit max. 95% Qualität, grafische Objekte mit harten Konturen (Texte, Linien, uni-farbene Flächen) als PNG).
    • Betten Sie die neu erstellten Objekte in Ihr Dokument ein und passen Sie gegebenenfalls noch die Objektgröße an den gewünschten Wert an (nie nochmal vergrößern, sondern das importierte Objekt immer nur noch verkleinern, daher weiter oben im Text "lieber 'etwas' grösser als nötig").
    • Erzeugen Sie ein neues PDF mittels des PDF-"Druckers".


 

Druckqualität von Bildern/Grafiken in PowerPoint optimieren

Problem:
In PowerPoint (PP) eingebettete Objekte (Bilder, PDFs etc.) werden standardmäßig mit nur geringer Auflösung eingebettet; das genügt Bildschirmanforderungen aber nicht einem hochwertigen Druck.
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Ursache/Lösung:
Es gibt mehrere Ursachen dafür:
  • Falsche Druckparameter;
    Im Druckmenü von PP unter "Ganzseitige Folien" die Option "Hohe Qualität" wählen.
  • Eingebettete PDFs:
    Beim Einbetten von PDFs in die PP-Folie werden diese neu und mit nur sehr geringer Qualität gerastert. Dieses Problem lässt sich nur durch Einbinden der originären Text- und Bildinhalte, aus denen das PDF ursprünglich erstellt wurde, lösen. Sofern man diese Quelle besitzt, sollte man diese auch in der PP-Folie nutzen.


 

Kacheln - mehrere kleine PDFs/Kopien zu einem Großformat zusammensetzen

Kacheln ist v. a. beim Plotten von großformatigen Vorlagen ≤A1 sinnvoll, da das Plotten einzelner A1/A2/A3-Vorlagen teurer (1 Kopf und Fuß je Plot) und zeitaufwendiger (Düsenreinigung, Neuaufsetzen) ist, als das Plotten einer A0-Vorlage. Zum Kacheln reichen allein die PDFs! Vorteilhaft ist allerdings die bereits im Vorfeld eingeplante Rahmung der gesamten, gewünschten Zeichen-/Posterfläche mittels einer feinen, hellgrauen "Haarlinie" (0,5 pt). Dadurch wird das spätere Schneiden der Kacheln einfacher.
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Vorgehen:
Falls das benötigte Werkzeug (FreePDF, → "Treiber / Werkzeuge") bereits installiert ist, sind die max. 3 Schritte schnell ausgeführt:
 
  1. Vorlage(n) ablegen:
    Legen Sie alle (gleichformatigen!) Vorlagen in einem leeren Verzeichnis ab. Sollen mehrere Kopien einer Vorlage geplottet werden, legen Sie in das Verzeichnis so viele Dateikopien Ihrer Vorlage ab, wie Sie Kopien wünschen. Um ein Überschreiben der Dateien zu vermeiden, müssen die einzelnen Dateinamen natürlich erweitert werden, z. B. dateiname_1.pdf, dateiname_2.pdf etc.
     
  2. Alle Einzeldateien zu einer PDF-Datei zusammenfassen:
    Rufen Sie das Program FreePDF Join, das zusammen mit dem Drucker FreePDF installiert wurde, auf und laden Sie alle Dateien aus obigem Verzeichnis in das Programm. Bei unterschiedlichen Vorlagen können Sie noch die Sortierung ändern. Drücken Sie auf "Speichern" (Diskettensymbol). Sie erhalten eine neues PDF namens MultiLink.pdf.
     
  3. Neues A0 (841x1189mm) großes PDF erstellen:
    Öffnen Sie das neue PDF und wählen Sie im Drucken-Menü den Drucker FreePDF oder einen anderen (virtuellen) PDF-Drucker. Gehen Sie jetzt wie folgt vor:
     
    3.1 A1-Vorlage ist hochformatig:
    • Wählen Sie die folgenden Optionen/Werte in den Eigenschaften des Druckers:
      • "Eigenschaften" → "Layout" → "Ausrichtung": Querformat
      • "Eigenschaften" → "Erweitert..." → "Papiergröße": Benutzerdefinierte Seitengröße für PostScript:
        • Stellen Sie im neuen Fenster die Einheit mm ein und geben Sie die folgenden Werte/Optionen ein. Achten Sie auf "." als Dezimaltrenner:
        • Breite: 841.00
        • Höhe: 1189.00
        • Papiereinzugsrichtung: Kurzes Ende zuerst
      • Bestätigen Sie 3x "OK"
      • Im Drucken-Hauptmenü → "Seite anpassen und Optionen": Mehrere
        • Im neuen Fenster geben Sie an:
          • "Seiten pro Blatt": Benutzerdefiniert 2 x 1
          • "Seitenanordnung": Horizontal
          Im rechten Vorschaufenster sollten Sie jetzt die korrekte Anordnung Ihrer "Kacheln" auf dem A0-Papier sehen.
      • Erzeugen Sie nun das neu formatierte PDF ("Drucken") und senden Sie dieses an den Plotter
    3.2 A1-Vorlage ist querformatig:
    • Wählen Sie die folgenden Optionen/Werte in den Eigenschaften des Druckers:
      • "Eigenschaften" → "Layout" → "Ausrichtung": Hochformat
      • "Eigenschaften" → "Erweitert..." → "Papiergröße": Benutzerdefinierte Seitengröße für PostScript:
        • Stellen Sie im neuen Fenster die Einheit mm ein und geben Sie die folgenden Werte/Optionen ein. Achten Sie auf "." als Dezimaltrenner:
        • Breite: 841.00
        • Höhe: 1189.00
        • Papiereinzugsrichtung: Kurzes Ende zuerst
      • Bestätigen Sie 3x "OK"
      • Im Drucken-Hauptmenü → "Seite anpassen und Optionen": Mehrere
        • Im neuen Fenster geben Sie an:
          • "Seiten pro Blatt": Benutzerdefiniert 1 x 2
          • "Seitenanordnung": Horizontal
          Im rechten Vorschaufenster sollten Sie jetzt die korrekte Anordnung Ihrer "Kacheln" auf dem A0-Papier sehen.
      • Erzeugen Sie nun das neu formatierte PDF ("Drucken") und senden Sie dieses an den Plotter


 

"Mehrere Seiten pro Blatt" ("N-up") / Broschürendruck

Im Zusammenhang mit den Optionen "Mehrere Seiten pro Blatt" ("N-up") und "Broschürendruck" kommt es zu verschiedenen Problemen mit unterschiedlicher Ursache:

 

  • Fehlende oder falsche Schriftzeichen / eingebettete Objekt
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    Problem:
    Durch das Zusammenfassen von mehreren logischen Seiten auf einer Druckseite kommt es häufig zu Verlusten im Druckbild (Schriftzeichen fehlen / werden durch Kästchen ersetzt, eingebettete Objekte fehlen ganz oder sind falsch gedruckt).

     

    Ursache:
    Je nach Komplexität des Dokuments entstehen bei der Verarbeitung PostScript-Dateien von mehreren Gigabyte Umfang, die den Arbeitsspeicher des Druckers überfordern. Diese Option sollte daher bei den physischen Druckern nur mit Bedacht und unter Berücksichtigung der folgenden Hinweise benutzt werden, um einen zufriedenstellenden Ausdruck zu erhalten:

     

    Hinweis: Vor dem Drucken umfangreicher Dokumente oder vieler Kopien sollte unbedingt eine Probeexemplar gedruckt werden, das alle relevanten Druckparameter beinhaltet, die auf das gesamte Dokument angewandt werden sollen (Anzahl logischer Seiten auf einer Seite / auf einem Blatt bei doppelseitigem Druck, Leserichtung (von links nach rechts / von oben nach unten, etc.). Idealerweise wird ein neues PDF erzeugt, anhand dessen bereits das Layout geprüft werden kann, bevor dieses dann an den Drucker gesandt wird.

     

    Lösung:
    Es gibt zwei Lösungsmöglichkeiten, wovon zunächst zunächst die erste probiert werden sollte:

     

    • Erzeugen Sie aus Ihrem Dokument mit FreePDF, PDFCreator o. ä. zunächst ein neues PDF, in welchem bereits das gewünschte Seiten-Layout realisiert ist (mehrere Seiten pro Blatt, "N-up"). Kontrollieren Sie das Ergebnis insbesondere auf den letzten Seiten des neuen PDFs.


      Senden Sie nun dieses PDF mit Standardoptionen an den Drucker.


       

    • Sollte das obige Verfahren nicht funktionieren, gehen Sie wie folgt vor:

       

      Das Dokument in kleineren Abschnitten ausdrucken (Seite 1 - 48, Seite 49 - 96 etc.).

       

      Die Teilaufträge sollten idealerweise nicht mehr Druckdaten haben als das ursprüngliche Dokument, bei "2 auf 1" also nur die Hälfte der ursprünglichen Seitenzahl, bei "4 auf 1" ein Viertel etc. Beachten Sie dabei, dass der Seitenumfang jedes Teilauftrags durch die Zahl der "Seiten pro Blatt" teilbar ist, damit alle Teilfelder besetzt werden. Hinweis: Der Begriff "Seiten pro Blatt" ist nicht immer präzise, da die PDF-Datei keinen doppelseitigen Druck kennt, es dort also "mehrere Seiten pro Seite" lauten müßte. Bei "4 auf 1" und doppelseitigem Ausdruck sollte der Seitenumfang der 8 Teilaufträge daher jeweils durch "8" teilbar sein, also z. B. Seite 1 - 48, Seite 49 - 96 etc.! Kontrollieren Sie auch hier das Ergebnis der Teilaufträge insbesondere auf den letzten Seiten der neuen PDFs!

       

      Eine exakte Angabe zur maximalen Dokumentgrösse ist nicht lieferbar, da dies stark vom Aufbau des Dokuments (überwiegend Text ↔ viele eingebundene Objekte) abhängt. Normal-formatierte Dokumente ("1 auf 1") sollten 400 Seiten nicht überschreiten.

       

      Die Option findet sich je nach Anwendung an verschiedenen Stellen des "Drucken"-Menüs.

       

      Acrobat Reader, Foxit Reader


       

      MS-Word


       

      MS-Excel, Firefox, MS-Internet Explorer, Opera, MS-PowerPoint


     

  • Kein Ausdruck bei Anwendung dieser Optionen
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    Problem:
    Häufig sind PDFs vom Autor mit Sicherheitsmerkmalen wie "Dokumentzusammenstellung = nicht zulässig" oder "Seitenentnahme = nicht zulässig" geschützt. Das führt dazu, dass das Dokument bei Änderung des Seitenlayouts mit obigen Optionen zwar abgesandt werden kann, es aber nicht gedruckt wird (Status ""fehler"").

     

    Lösung:
    Ein Lösungsweg wird unter "Keine Ausgabe → Keine Druckausgabe bei geschützter PDF-Datei" aufgezeigt.


 

TrueType- und Sonderschriftarten (Schmuckschriften, Symbole etc.)

Problem:
Häufig können spezielle Schriftzeichen (Schmuckschriften, Zeichen in math. Formeln etc.) nicht wunschgemäß ausgedruckt werden, weil der Drucker keinen Zugriff auf die Anwendung und den Rechner des Autors hat.
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Ursache:
Für derlei exotische (Windows TrueType-)Schriftarten (TTFonts) können auf PostScript- oder solitär stehenden Druckern keine passenden Ersatzschriftarten ermittelt werden. Der Drucker verwendet dann die ihm am besten scheinende (PS-)Schriftart, was i.d.R. nicht zu dem gewünschten Schriftbild führt.

 

Lösung:
Die benutzten Schriftarten in das Dokument einbetten. Dazu im "Drucken"-Menü der zentralen P&P-Schnelldrucker oder eines PDF-"Druckers" die folgende Option wählen (empfiehlt sich grundsätzlich für alle Dokumente, die verteilt und/oder an unterschiedlichen Orten/Druckern - insbesondere von portablen Medien aus (USB-Stick etc.) - gedruckt werden soll)

 

Hinweis: In den "Adobe PDF"-Druckereinstellungen ist die Einbettung in den Optionen "Qualitativ hochwertiger Druck" und "Druckausgabequalität" aktiviert:

 

Eigenschaften → Erweitert... → Grafik → TrueType-Schriftart: → "Als Softfont in den Drucker laden", OK
Rot unterstrichene Optionen: Weitere Parameter, die wir zur Nutzung unserer Drucker empfehlen!


 

Diese Option als Standardwert festlegen

Hinsichtlich der auf dem eigenen Rechner installierten PDF-Drucker empfiehlt es sich, diese so zu konfigurieren, dass sie die TTF-Schriftarten bei der Erzeugung eines PDFs standardmäßig einbetten. Die Vorgehensweise ist bei jedem Drucker gleich und kann auch bei allen anderen Optionen angewandt werden; hier am Beispiel des FreePDF-"Druckers" (früher "FreePDF XP"):

  • Start → Drucker und Faxgeräte bzw. Geräte und Drucker
  • mit der rechten Maustaste über FreePDF (oder einem anderen Drucker) → "Eigenschaften" wählen
  • (1) Allgemein → (2) Druckereinstellungen... → (3) Erweitert... →
    • (4) Dokumentoptionen → PostScript-Optionen → TrueType-Downloadoption: "TrueType"
    • (5) Grafik → TrueType-Schriftart: "Als Softfont in den Drucker laden" wählen
      Rot unterstrichene Optionen: Weitere Parameter, die wir zur Nutzung unserer Drucker empfehlen!


    • OK, OK

     

  • Geräteeinstellung → "Ersetzungstabelle für Schriftarten" öffnen (+) und alle Schriftarten auf "Nicht ersetzen" setzen


     

  • OK, OK
    Fertig!