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IT-Expertenkreis

1. Die Geschichte des IT-Expertenkreises

Im Forschungszentrum Karlsruhe hatte sich auf Vorstandsbeschluss seit 1994 der IT-Expertenkreis als das Forum bewährt, in dem die Organisationseinheiten (OEs = Institute und Administration) über ihre Vertreter Anforderungen an den IT-Dienstleister, früher das Institut für Wissenschaftliches Rechnen (IWR), heute zusammen mit dem Universitätsrechenzentrum das Steinbuch Centre for Computing (SCC), einbrachten. Weiterhin erhielten die Vertreter der OEs Informationen über aktuelle Entwicklungen zur IT im Zentrum. In den monatlichen Sitzungen war die Diskussionskultur offen, kritisch aber konstruktiv und wenig formalisiert. Der IT-Expertenkreis war der Repräsentant aller IT-Anwendungen des Forschungszentrums und entschied zu fachlichen Fragen der IT, die keine finanziellen Mittel beanspruchten. Darüber hinaus legte das Gremium zu allen anderen IT-Belangen der DV-Kommission des Wissenschaftlich-Technischen Rates (WTR-DV-Kommission) Beschlussanträge vor. Dieses erfolgreiche Konzept der Nutzerorientierung wird am KIT fortgesetzt.

2. Die Entwicklung am KIT

Die Strukturen zur Informationsversorgung und -verarbeitung am KIT wurden bereits vor der Gründung vorbereitet und etabliert (siehe Abbildung 1). Im April 2008 wurde auf Beschluss des KIT-Vorstands der IV-A eingesetzt, der die entsprechenden Vorgänger-Gremien an der Universität und Forschungszentrum ersetzt (AIV und WTR-DV-Kommission). Auf der zweiten Ebene gibt es vier Unterausschüsse. Zusätzlich hat sich ein Konsens ergeben, dass es in Fortführung der erfolgreichen Arbeit des IT-Expertenkreises des Forschungszentrums noch eine Bottom-Up-Struktur geben soll, den KIT-IT- Expertenkreis.

Die Aufgaben und Funktionen des IT-Expertenkreises sind im Einzelnen:

• den Bedarf der IT des KIT gegenüber dem SCC, der Bibliothek und Verwaltung darzustellen
• technische Lösungen zu erarbeiten und über Arbeitskreise umzusetzen
• dem KIT-Senatsausschuss Informationsversorgung und -verarbeitung (IV-A) zuzuarbeiten und ihn zu informieren
• Beschlussvorlagen vorzubereiten und beratend sowohl für das SCC, andere OEs und für den IV-A tätig zu sein.
• die Anforderungen aller OEs an das SCC, an die Bibliothek und Verwaltung zu vermitteln
• als kritisches offenes Diskussionsforum in Vertretung aller OEs des KIT in Bezug auf IT-Fachfragen zu fungieren
• unformalisiert zu arbeiten und Konsensentscheidungen anzustreben
• einen ständigen Dialog der Kunden mit dem „Dienstleister“ SCC, Bibliothek und Verwaltung zu gewährleisten.

 

Im Expertenkreis sind die OEs / Institute durch einen IT-Experten (Administrator oder Wissenschaftler) sowie die IT-Beauftragten der Institute der Universität vertreten.

Weiterhin arbeiten verschiedene Arbeitskreise dem Expertenkreis zu z.B.: PC-AK, Linux-AK, AK-Hochleistungsrechnen, WWW-Gruppe, LabVIEW-Nutzerkreis. Für weitere Fragestellungen werden temporäre AKs eingesetzt.

Die strukturelle Einbindung des IT-Expertenkreises wird in Abbildung 1 durch die breit gezogene untere Ellipse dargestellt.


Abbildung 1

 

Der IT-Expertenkreis hat gleichermaßen Zugang zum IV-A und zu den Unterausschüssen. Man kann die beiden Welten so gegeneinander abgrenzen, dass der IV-A und seine Unterausschüsse eher die Ebene der politischen Entscheidung („strategisch“) darstellen, während der KIT-IT-Expertenkreis eher die Ebene der technischen Beratung („operativ“) widerspiegelt und aus den täglichen IT-Nutzern selbst besteht. Ganz bewusst soll dieser Expertenkreis nicht in Ressorts aufgeteilt werden, sondern die Integration und die gegenseitige Befruchtung unterschiedlicher Bereiche der gesamten IT im KIT gewährleisten.

Die Bottom-Up-Struktur des KIT-IT-Expertenkreises lebt von der engagierten Mitarbeit ihrer Mitglieder im Interesse des Ganzen. Aus diesem Grund wird sich die Arbeitsweise ständig weiter entwickeln.

Außer in monatlichen Sitzungen werden die Diskussionen im (K)IT-EK-Forum https://team.kit.edu/sites/it-expertenkreis geführt.

Die Leitung des KIT-Expertenkreises liegt kollegial bei Dipl.-Ing. Jürgen Engelmann, Institut für Angewandte Infomatik, sowie Dr. Frederic Toussaint, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.