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ANSYS FLUENT

CFD-Programm
aktuelle Version: 18.1

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Lizenztyp:

Überblick FLUENT

ANSYS FLUENT ist ein Finite-Volumen-Programm zur Berechnung von Strömungsproblemen aller Art. Einige der Programmfeatures sind: 

  • stationär, instationär
  • inkompressibel, kompressibel
  • laminar, turbulent
  • Mehrphasenströmung (Fluid-Fluid, Fluid-Solid)
  • newtonsche und nicht-newtonsche Fluide
  • freie Oberflächen
  • gekoppelte Wärmeleitung und -konvektion
  • bewegte Gitter
  • chem. Reaktionen, Verbrennungen
  • u.v.m.

FLUENT bietet eine Oberfläche, über die alle notwenigen Informationen für

  • Randbedinungen
  • Solvern
  • Lösungskontrolle

eingegeben werden können. Gleichzeitig kann auch die Ergebnisdarstellung und Visualisierung durchgeführt werden.

Ab der Version 12.0 ist FLUENT zusammen mit anderen ANSYS-Produkten wie ANSYS CFX, ANSYS Mechanical in der ANSYS Workbench integriert, die eine komplette Entwicklungsumgebung für CFD- oder Strukturmodelle darstellt. Die Funktionalitäten der Präprozessoren älterer Versionen, wie GAMBIT, TGrid u.a. sind in den Workbench-Modulen DesignModeler und ANSYS-Meshing übernommen worden. Anspruchsvolleres Postprozessing von ANSYS Berechnungsergebnissen kann mit CFD-Post, dem gemeinsamen Postprozessor für ANSYS CFX und ANSYS FLUENT durchgeführt werden.

Fluent ist am SCC zentral auf dem bwUniCluster (UC1), dem ForHLR I (FH1) und dem ForHLR II (FH2) installiert, steht aber allen Instituten auch zur lokalen Installation zur Verfügung.

Lizenzbeschränkungen

Folgende Bedingungen müssen eingehalten werden:
  1. The analysis work performed with the Academic Program(s) must be non-proprietary work.
  2. Licensee and its Contract Users must be or be affiliated with an academic facility. In addition to its employees and Contract Users, Licensee may permit individuals who are students at such academic facility to access and use the Academic Program(s). Such students will be considered Contract Users of Licensee.
  3. The Academic Program(s) may not be used for competitive analysis (such as benchmarking) or for any commercial activity, including consulting.
  4. Notwithstanding any terms of the Agreement to the contrary, Academic Program(s) may be accessed and used by Licensee at the Designated Site or any other location within the same country as the Designated Site. Such limitations apply to any accessand/or use of the Academic Program(s), including, but not limited to, access via a VPN connection or through license borrowing.

FLUENT Kurzanleitung

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

FLUENT System

FLUENT Dateien

FLUENT-Aufruf

FLUENT-Aufruf auf den Linux-Clustern des SCC

Erstellen einer FLUENT Kommandodatei

User Defined Functions (UDF) in FLUENT

Dokumentation

 

Einleitung

FLUENT ist ein Finite Volumen Programm zur Berechnung von Strömungsproblemen. Die Probleme, die behandelt werden können, lassen sich folgendermaßen umschreiben:

  • isotherm: die Energiegleichung wird nicht gelöst
  • nichtisotherm: die Energiegleichung wird gelöst
  • kompressible und nichtkompressible Fluide
  • laminare und turbulente Strömungen
  • stationäre und instationäre Strömungen
  • newtonsche und nichtnewtonsche Fluide
  • Mehrphasenströmungen (Fluid-Fluid, Fluid-Solid)
  • gekoppelte Wärmeleitung und -konvektion
  • bewegte Gitter
  • freie Oberflächen
  • chemische Reaktionen, Verbrennungsprozesse

Für eine intensivere Beschreibung wird auf die FLUENT Dokumentation verwiesen.

FLUENT System

FLUENT kann als Standalone-Anwendung genutzt werden, aber auch als integrales Modul innerhalb der ANSYS Workbench. In dieser Kurzanleitung konzentrieren wir uns auf den ersten Aspekt. Die folgende Grafik skizziert den Workflow eines FLUENT-Projektes:

HyperMesh ist ein Modellierer und Vernetzer, der die wichtigsten Solver-Formate erzeugen bzw. importieren kann. Außerdem kann bis auf weiteres auch noch GAMBIT und TGrid benutzt werden, um FLUENT-Netze zu erzeugen. Informationen dazu fiden Sie hier. Es gibt noch weitere "Third Party"Systeme, wir beschränken uns hier aber auf die Verhältnisse am SCC.

 

FLUENT Dateien

FLUENT arbeitet mit folgenden Dateien:

 

id.msh ist eine Datei, die die Netzinformationen enthält. Sie wird innerhalb der Workbench erzeugt oder auch von ICEM_CFD, HyperMesh, GAMBIT und anderen Präprozessoren
id.cas ist die erweiterte Mesh-Datei, die weitere Modellinformationen enthält, die während einer FLUENT Sitzung eingegeben werden
id.dat enthält die Berechnungsergebnisse, die für das Postprozessing ebenfalls eingelesen werden muß
id.ps
....
verschiedene Formate, in denen die Graphik ausgegeben werden kann, u.a. PostScript, EPS, RGB, GIF, TIFF, PPM, TARGA, PICT, HPGL, Window Dump
.cxlayout ist eine Datei im HOME-Verzeichnis, in der das Layout der grafischen Oberfläche gespeichert ist. Bei späteren Sitzungen von FLUENT, FLUENT/Post, TGRID wird diese Datei als Vorlage genommen. Diese Datei wird durch Save Layout im File-Menü erzeugt.
bel. Name Während einer FLUENT-Sitzung kann ein Journal- und ein Transcript-File erstellt bzw. ein Journal-File eingelesen werden.
 

 

 

FLUENT-Aufruf

Die Liste der Optionen beim FLUENT-Aufruf ist sehr lang, die meisten davon sind für uns nicht interessant oder gültig. Hier also nur diejenigen, die für und von Bedeutung sind:

 

fluent [version]
  [-driver x11|openglnull]
  [-i Journalfile]
  [-g][-gu][-gr]
 

 

mit der Bedeutung

 

version

2d
3d
2ddp
3ddp

gibt die FLUENT-Version an, die ausgeführt werden soll:

zweidimensionales Problem 
dreidimensionales Problem 
zweidimensionales Problem, doppeltgenau 
dreidimensioinales Problem, doppeltgenau

g es wird weder die graphische Oberfläche geöffnet, noch werden graphische Funktionen ausgeführt
gu die graphische Oberfläche wird nicht geöffnet, reiner Kommandomodus
gr es wird keine Graphik erzeugt
driver legt den Graphiktreiber fest; standardmäßig wird der OpenGL-Treiber gesetzt, falls dieser aber nicht installiert ist, wird der X11-Treiber verwendet
i es wird ein Journalfile eingelesen und ausgeführt
 

 

 

Wenn die weder die -g noch die -gu Option gesetzt ist, öffnet sich der FLUENT Launcher, in dem wichtige Voreinstellungen vorgenommen werden können:

 

Klickt man auf OK, erscheint die eigentliche FLUENT Grafikoberfläche.

 

 

 

 

FLUENT-Aufruf auf den Linux-Clustern des SCC

Auf den Linux Clustern bwUniCluster, ForHLR I und ForHLR II wird ein Modulkonzept eingesetzt. Um ANSYS zu verwenden, müssen Sie zuerst das entsprechende Modul laden. Sie erhalten alle vorhandenen Software-Module, indem Sie

module avail
 
eintippen. Um das Modul der aktuellen Version von ANSYS zu laden, geben Sie auf dem bwUniCluster Folgendes ein:
 
module load cae/ansys
 
Sie können das Modul auch mit der gewünschten Versionsnummer laden, wie z.B.
 
module load cae/ansys/18.1


Auf den Linux-Clustern des SCC sollte die Ausführung von FLUENT unter Kontrolle eines Job Management Systems stattfinden, welches die Rechnerressourcen für den FLUENT-Job bereitstellt. Um die Verwendung von FLUENT auf diesen Clustern zu vereinfachen, wurde das Startskript ‚fluentjob‘ bereit gestellt. Der Aufruf des Solvers für den bwUniCluster und den ForHLR I lautet demnach:


fluentjob -v version -j name -t cpu-zeit -m memory [-p procs][-n nodes]


Die Bedeutung der Parameter ist die folgende:

version ist die Dimension/Genauigkeit: 2d, 3d, 2ddp, 3ddp
name Kommandodatei, enthält FLUENT-Kommandos zur Initialisierung und Aufruf des Solvers
cpu-zeit ist die angeforderte CPU-Zeit in Minuten
memory ist der angeforderte Hauptspeicher in MByte
procs Anzahl der Prozessoren
auf UC1: singlenode max. 16 / multinode max. 28
auf FH1: singlenode / multinode max. 20
nodes Anzahl der Knoten

 

Der Aufruf von FLUENT kann auch per Skript durchgeführt werden. Hier nachfolgend ein Skript "run_fluent.sh", wie man eine FLUENT Berechnung parallel auf zwei Knoten mit jeweils 28 Prozessoren auf dem bwUniCluster startet:

#!/bin/sh
#MSUB -l nodes=2:ppn=28
#MSUB -l walltime=0:10:00
#MSUB -l pmem=3000mb
#MSUB -q multinode
## setup environment
module purge
module load cae/ansys/18.1
export MPI_USESRUN=1
export HOSTS=$(srun hostname -s)
echo $HOST | sed "s/ / /g" > fluent.hosts
echo "" >> fluent.hosts
## start fluent
time fluent 3d -mpi=intel -g -pib -cnf=fluent.hosts -i test.inp


Um das Skript an das Job Management Systems zu submittieren, führen Sie Folgendes aus
 

msub run_fluent.sh

 


Da auf dem ForHLR II nur ganze Knoten mit jeweils 20 Prozessoren zugewiesen werden, lautet der Aufruf des Solvers wie folgt:

fluentjob -v version -j name -t cpu-zeit [-n nodes]


Entsprechend sieht das Startskript "run_fluent.sh" auf dem ForHLR II folgendermassen aus:

#!/bin/sh
#MSUB -l nodes=2:ppn=20
#MSUB -l walltime=0:10:00
## setup environment
module purge
module load cae/ansys/17.2
source fluentInit
## start fluent
time fluent 3d -mpi=intel -g -pib -cnf=${PBS_NODEFILE} -i test.inp

 

Weitere Informationen zum Batchsystem der jeweiligen Clustern erhalten Sie unter diesen Links:

Batch Job Management System des bwUniCluster
Batch Job Management System des ForHLR I und des ForHLR II

 

Erstellen einer FLUENT Kommandodatei

Das FLUENT-Fenster gestattet es, die FLUENT-Eingabe über mausgesteuerte Menüs durchzuführen, man kann aber auch, obwohl mühsamer, die Eingabe über die Tastatur im Kommando-Modus machen. Die Eingabe über Kommandos muß im Falle eines Batch-Laufes in einer Datei zur Verfügung gestellt werden. Dazu kann das Journal-File beitragen, das aber ebenfalls als Protokolldatei aus einer Sitzung im Kommando-Modus hervorgegangen sein muß, da sonst Informationen über die Benutzeroberfläche enthalten sind.

Die einfachste Vorgehensweise, die dann zu einer Standard-Kommandodatei führt, ist die folgende:

  1. Man bereitet das Modell komplett, bis auf die Initialisierung über die Menüs Solver -> Initialize... --> Initialize und Solver --> Iterate... --> Iterate vor.
     
  2. Das Einlesen der .cas Datei, die Initialisierung, den Start des Solvers und das Herausschreiben der Ergebnisse werden dann durch die Kommandodatei veranlaßt, die im fluentjob eingelesen wird.
  3. Das Postprocessing wird dann wieder interaktiv durchgeführt.

Beispiel:

Das FLUENT-Modell heiße cavity.cas. Die folgenden Kommandos stehen in der Datei cavity.inp

file/rc cavity.cas die Datei cavity.cas wird eingelesen
solve/init es wird in das Initialize Untermenü von Solvegesprungen
s-d Set Defaults
x 1 Anfangsgeschwindigkeit in x-Richtung wird auf 1 gesetzt
q Rücksprung
if es wird in das Initialize ... Untermenü von Solve gesprungen
q Rücksprung
solve/iterate 10 es wird in das Iterate Untermenü von Solve gesprungen und 10 Iterationen durchgeführt
q Rücksprung
file/wcd cavity.cas im File Menü werden Case und Data Files gespeichert
y  
exit  
 

Ein entsprechender Aufruf wäre dann z.B.

fluentjob -v 2d -c p -j cavity.inp -t 10 -m 4000

Informationen über die FLUENT-Kommandos findet man im FLUENT Users Guide.

User Defined Functions (UDF) in FLUENT

In FLUENT besteht die Möglichkeit, während der Lösungsphase auf den Solver zuzugreifen. Dies geschieht über vom User zu erstellende C-Programme, die über Standardschnittstellen, den DEFINE Macros, unter Benutzung spezieller Datentypen direkt auf den Lösungsprozess Einfluss nehmen. UDFs stehen zur Verfügung für

 

  • Randbedingungen: Profile für Geschwindigkeiten, Temperatur, Turbulenz, Spezies
  • Quellen: Massen, Impuls, Energie, Turbulenz, Spezies
  • Materialeigenschaften: Viskosität, Leitfähigkeit, Dichte etc.
  • Anfangsbedingungen
  • globale Funktionen
  • skalare Funktionen
  • modellspezifische Funktionen: Reaktionsraten, turbulente Viskosität, diskrete Phasenmodelle

Eine genaue Beschreibung und Beispiele findet man im UDF Manual.

UDFs können auf 2 Arten in ein Modelleingebunden werden, als interpreted UDF oder compiled UDF.

 

Interpreted UDF  Compiled UDF
Die UDF wird zur Laufzeit von einem Interpreter zeilenweise gelesen und ausgeführt Die UDF wird vor dem FLUENT-Job compiliert und mit den FLUENT-Bibliotheken gebunden

Vorteil:
plattformunabhängig, da kein Compiler benötigt wird

Vorteil:
schnell, effizient, keine funktionellen Einschränkungen
Nachteil:
langsam und relativ großer Hauptspeicherbedarf
Nachteil:
abhängig von Betriebssystem und Third Party Compiler

Unter der grafischen Obefläche werden die UDFs über die Menüfolge Define --> User-Defined --> Functions --> Compiled oder Interpreted eingebunden. In das Modell "eingeklinkt" werden sie, je nach Typ über das Define Menü und dann Boundary Conditions ...Cell Zone Conditions ..., Materials ... usw. Es gibt auch ein spezielles Menü Define --> User-Defined --> Function Hooks ...,  über das Funktionen und Anfangsbedingungen eingebunden werden. Auch hier findet man eine genaue Beschreibung im UDF Manual.

Anschließend kann das FLUENT-Modell weiter vorbereitet und das .cas File gespeichert werden. Wenn dieses .cas File in folgenden FLUENT-Sitzungen geöffnet wird, sind die UDFs ohne weitere Aktionen einsatzbereit. Hat man bei der Vorbereitung ein Journal-File mitprotokollieren lassen, kann dieses wieder als Grundlage für ein Batch-Inputfile dienen, um den FLUENT-Job auf den Linux-Clustern des SCC unter fluentjob zu starten.

Die oben beschriebene Prozedur kann auch im Kommandozeilen-Format durchgeführt werden (s. Beispiel unten), so dass eine Eingabedatei für fluentjob erzeugt werden kann, um das Ganze im Batch auf den SCC-Clustern auszuführen.

Im Falle von Compiled UDFs kann die Übersetzung und das Laden auch außerhalb von FLUENT erfolgen. Das hat den Vorteil, dass speziell bei der Entwicklung und beim Testen des UDFs, alles auf Betriebssystemebene stattfindet, also schneller ist. Wenn die UDF fehlerfrei und in FLUENT eingebunden ist, benötigt man in der Batch-Eingabedatei keine UDF-spezifische Eingaben. Somit ist diese Variante die flexibelste.

Beispiel

Im folgenden Beispiel soll das oben Gesagte demonstriert werden. Es wird im UDF-Manual unter den Beispielen in Kap. 8.2.4 genau beschrieben. Es handelt sich um ein gebogenes Rohr, dessein eine Hälfte entlang der Achse aus einem porösen Material besteht, in dem ein Gas, welches aus einer Spezies a besteht und von links einströmt in ein Gas der Spezies b gemäß eine Reaktionsrate umgewandelt wird. Diese Reaktionsrate muss als UDF formuliert werden und soll als Compiled UDF in das Modell eingebunden weden. Das Modell ist 2-dimensional.

 

 

Das Modell liegt schon in der Datei rate.cas vor. Die UDF rate.c sieht folgendermaßen aus

/******************************************************************/
/* */
/* Custom Reaction Rate */
/* RALF 5.0 */
/* */
/* Authors: Heather Andrews and Eric Bish */
/* Date: February 1998 */
/* */
/******************************************************************/

#include "udf.h"

#define K1 2.0e-2
#define K2 5.

DEFINE_VR_RATE(user_rate, cell, thread, r, mole_weight, species_mf, rate, rr_t)
{
float s1 = species_mf[0];
float mw1 = mole_weight[0];

if (FLUID_THREAD_P(thread) && THREAD_VAR(thread).fluid.porous)
*rate = K1*s1/pow((1.+K2*s1),2.0)/mw1;
else
*rate = 0.;
}

Interaktiv über grafische Oberfläche

Nach Aufruf von FLUENT und Einlesen von rate.cas startet man Define --> User-Defined --> Compiled ...

 

 

Über den Add... Button wählt man rate.c aus und als Name für die Shared Library, die erzeugt werden soll, ist standardmäßig libudf eingetragen. Mit Build startet man den Compile/Load Vorgang und mit Load wird die soeben erzeugt shared Library libudf in das Modell geladen. Die weitere Vorgehensweise findet man im UDF Manual Kap. 6.2.33 Hooking DEFINE_VR_RATE UDFs. Über Models --> Species --> Edit sollte schon vorher folgende Einstellung vorgenommen worden und in rate.cas abgespeichert sein:

und über Define --> User-Defined --> Function Hooks ... wählt man die UDF user_rate aus, so wie der Name in rate.c festgelegt wurde.

 

Man beachte, dass die shared Library, in der user_rate enthalten ist, mit angezeigt wird. Es bleibt noch, im Solver Menü den Solver zu initialisieren und zu starten. Ein Ergebnis, den Anteil der Spezies a, sieht man im folgenden Konturplot:

 

Über Kommandozeilen

 

file/rc rate.cas
define/user-defined/compiled-functions/compile
libudf
yes
rate.c

define/user-defined/compiled-functions/load libudf
define/user-defined/function-hooks
volume-reaction-rate

q
solve/init
s-d
x 0.1
q
if
q
solve/iterate 50
q
file/wcd rate.cas
y
exit

Einlesen von rate.cas
Compilieren von rate.c und Erzeugen der
shared Library libudf


Laden von libudf
Function Hooks


Initialisierung des Solvers





50 Iterationen

Speichern von Case-und Dat-File

 

Die Leerzeilen entsprechen der Betätigung der Return-Taste. Falls der Job weitergerechnet werden soll, z.B. weitere Iterationen, oder mit anderen Anfangsbedingungen, reicht als Eingabedatei

file/rc rate.cas
solve/init
s-d
x 0.1
q
if
q
solve/iterate 50
q
file/wcd rate.cas
y
exit

Compile/Load auf Linux-Ebene

Die folgende Beschreibung bezieht sich auf die SCC-Cluster. Auf dem Arbeitsverzeichnis, das ist das Verzeichnis, in dem sich das Case-File rate.cas befindet, wird die folgende Verzeichnisstruktur aufgebaut und Makefiles kopiert:

mkdir libudf
cd libudf
cp /software/all/ansys_inc13/v130/fluent/fluent13.0.0/src/makefile.udf2 Makefile
mkdir src
cd src
cp /software/all/ansys_inc13/v130/fluent/fluent13.0.0/src/makefile.udf makefile
cd ..
mkdir lnamd64
cd lnamd64

Im Unterverzeichnis lnamd64 (der Name entspricht der Linux-Architektur) werden jetzt Unterverzeichnisse angelegt, je nach Dimensionalität und Genauigkeit, also eines von

2d    2ddp    3d    3ddp

und wenn parallelisiert gerechnet werden soll, auch noch

2d_host und 2d_node

oder

3d_host und 3d_node

Anschließend wird das UDF rate.c nach src kopiert und in makefile die beiden Variablen

SOURCE=rate.c
FLUENT_INC=/software/all/ansys_inc13/v130/fluent

gesetzt. Sodann geht man in das Unterverzeichnis libudf und startet

make "FLUENT_ARCH=lnamd64"

Die UDF wird compiliert und die Library libudf erzeugt. Anschließend siehrt die Verzeichnisstruktur wie folgt aus:

 Die shared Library libudf muss nur noch geladen und die Function Hooks eingerichtet werden (s.o.)

 

Dokumentation

Es gibt eine nahezu unübersichtliche Menge an Dokumentation über FLUENT und andere ANSYS Software. Diese steht, wie auch die Software, auf dem FTP-Server ftp://ftp.scc.kit.edu/pub/campus zum Download bereit. Ein erster Überblick liefert das folgende Inhaltsverzeichnis der Manuals:

 

General Documentation

  • ANSYS, Inc. Release Notes

  • ANSYS, Inc. Installation and Licensing Guides

  • ANSYS, Inc. Legal Notices

 

Workbench Documentation

  • ANSYS Workbench User's Guide

  • ANSYS Workbench Scripting Guide

  • Design Exploration Application

  • DesignModeler Application

  • EKM Desktop

  • Engineering Data Application

  • External Connection User's Guide

  • FE Modeler Application

  • Remote Solve Manager (RSM)

 

Structural Mechanics Documentation

  • Mechanical Application (formerly Simulation)

  • Verification Manual for Workbench

Mechanical APDL

  • Command Reference

  • Element Reference

  • Verification Manual

  • Theory Reference for the Mechanical APDL and Mechanical Applications

  • Advanced Analysis Techniques Guide

  • Programmer's Manual for Mechanical APDL

  • Basic Analysis Procedures Guide

  • ANSYS Connection User's Guide

  • Contact Technology Guide

  • Coupled-Field Analysis Guide

  • Distributed ANSYS Guide

  • Fluids Analysis Guide

  • High-Frequency Electromagnetic Analysis Guide

  • Low-Frequency Electromagnetic Analysis Guide

  • ANSYS LS-DYNA User's Guide

  • Modeling and Meshing Guide

  • Multibody Analysis Guide

  • Operations Guide

  • Performance Guide

  • Programmer's Manual for Mechanical APDL application

  • Rotodynamic Analysis Guide

  • Structural Analysis Guide

  • Technology Demonstration Guide

  • Thermal Analysis Guide

  • Troubleshooting Guide

 

Meshing Documentation

  • Meshing Application

  • CFX-Mesh

  • ANSYS ICEM CFD Help Manual

  • ANSYS ICEM CFD User Manual

  • ANSYS ICEM CFD Tutorial Manual

 

Fluid Dynamics Documentation

  • ANSYS CFD-Post User's Guide

ANSYS CFX Documentation

  • ANSYS CFX Introduction

  • ANSYS CFX Reference Guide

  • ANSYS CFX Tutorials

  • ANSYS CFX-Pre User's Guide

  • ANSYS CFX-Solver Manager User's Guide

  • ANSYS CFX-Solver Modeling Guide

  • ANSYS CFX-Solver Theory Guide

ANSYS FLUENT Documentation

  • ANSYS FLUENT Getting Started Guide

  • ANSYS FLUENT User's Guide

  • FLUENT in Workbench User's Guide

  • ANSYS FLUENT Theory Guide

  • ANSYS FLUENT UDF Manual

  • ANSYS FLUENT Tutorial Guide

  • FLUENT in Workbench Tutorial Guide

  • ANSYS FLUENT Text Command List

  • FLUENT/CFD-Post Tutorial

  • ANSYS FLUENT Continuous Fiber Module Manual

  • ANSYS FLUENT Fuel Cells Module Manual

  • ANSYS FLUENT Magnetohydrodynamics (MHD) Module Manual

  • ANSYS FLUENT Population Balance Module Manual

  • Addendum to ANSYS FLUENT 17.2 User's Guide

  • ANSYS FLUENT 17.2 User Documentation Errata

ANSYS POLYFLOW

  • ANSYS POLYFLOW Release Notes

  • ANSYS POLYFLOW User's Guide

  • ANSYS POLYSTAT User's Guide

  • ANSYS POLYFLOW in Workbench User's Guide

 

Explicit Dynamics Documentation

  • ANSYS AUTODYN in Workbench

  • What's New in Version 17.2

  • ANSYS AUTODYN User Subroutines Tutorial

  • ANSYS AUTODYN Quick Start Guide

  • ANSYS AUTODYN User Manual

  • ANSYS AUTODYN Parallel Tutorial

 

Application Specific Documentation

  • TurboSystem

ANSYS TurboGrid

  • ANSYS TurboGrid Introduction

  • ANSYS TurboGrid Tutorials

  • ANSYS TurboGrid User's Guide

  • ANSYS TurboGrid Reference Guide

 

Dazu kommen noch Tutorials und Beispieldaten zu den Tutorien.

 

ANSYS Dokumentation

Es gibt eine nahezu unübersichtliche Menge an Dokumentation über FLUENT und andere ANSYS Software. Diese steht, wie auch die Software, auf dem FTP-Server ftp://ftp.scc.kit.edu/pub/campus zum Download bereit. Ein erster Überblick liefert das folgende Inhaltsverzeichnis der Manuals:  

 

General Documentation

  • ANSYS, Inc. Release Notes

  • ANSYS, Inc. Installation and Licensing Guides

  • ANSYS, Inc. Legal Notices

 

Workbench Documentation

  • ANSYS Workbench User's Guide

  • ANSYS Workbench Scripting Guide

  • Design Exploration Application

  • DesignModeler Application

  • EKM Desktop

  • Engineering Data Application

  • External Connection User's Guide

  • FE Modeler Application

  • Remote Solve Manager (RSM)

 

Structural Mechanics Documentation

  • Mechanical Application (formerly Simulation)

  • Verification Manual for Workbench

Mechanical APDL

  • Command Reference

  • Element Reference

  • Verification Manual

  • Theory Reference for the Mechanical APDL and Mechanical Applications

  • Advanced Analysis Techniques Guide

  • Programmer's Manual for Mechanical APDL

  • Basic Analysis Procedures Guide

  • ANSYS Connection User's Guide

  • Contact Technology Guide

  • Coupled-Field Analysis Guide

  • Distributed ANSYS Guide

  • Fluids Analysis Guide

  • High-Frequency Electromagnetic Analysis Guide

  • Low-Frequency Electromagnetic Analysis Guide

  • ANSYS LS-DYNA User's Guide

  • Modeling and Meshing Guide

  • Multibody Analysis Guide

  • Operations Guide

  • Performance Guide

  • Programmer's Manual for Mechanical APDL application

  • Rotodynamic Analysis Guide

  • Structural Analysis Guide

  • Technology Demonstration Guide

  • Thermal Analysis Guide

  • Troubleshooting Guide

 

Meshing Documentation

  • Meshing Application

  • CFX-Mesh

  • ANSYS ICEM CFD Help Manual

  • ANSYS ICEM CFD User Manual

  • ANSYS ICEM CFD Tutorial Manual

 

Fluid Dynamics Documentation

  • ANSYS CFD-Post User's Guide

ANSYS CFX Documentation

  • ANSYS CFX Introduction

  • ANSYS CFX Reference Guide

  • ANSYS CFX Tutorials

  • ANSYS CFX-Pre User's Guide

  • ANSYS CFX-Solver Manager User's Guide

  • ANSYS CFX-Solver Modeling Guide

  • ANSYS CFX-Solver Theory Guide

ANSYS FLUENT Documentation

  • ANSYS FLUENT Getting Started Guide

  • ANSYS FLUENT User's Guide

  • FLUENT in Workbench User's Guide

  • ANSYS FLUENT Theory Guide

  • ANSYS FLUENT UDF Manual

  • ANSYS FLUENT Tutorial Guide

  • FLUENT in Workbench Tutorial Guide

  • ANSYS FLUENT Text Command List

  • FLUENT/CFD-Post Tutorial

  • ANSYS FLUENT Continuous Fiber Module Manual

  • ANSYS FLUENT Fuel Cells Module Manual

  • ANSYS FLUENT Magnetohydrodynamics (MHD) Module Manual

  • ANSYS FLUENT Population Balance Module Manual

  • Addendum to ANSYS FLUENT 12.0 User's Guide

  • ANSYS FLUENT 12.0/12.1 User Documentation Errata

ANSYS POLYFLOW

  • ANSYS POLYFLOW Release Notes

  • ANSYS POLYFLOW User's Guide

  • ANSYS POLYSTAT User's Guide

  • ANSYS POLYFLOW in Workbench User's Guide

 

Explicit Dynamics Documentation

  • ANSYS AUTODYN in Workbench

  • What's New in Version 12.1

  • ANSYS AUTODYN User Subroutines Tutorial

  • ANSYS AUTODYN Quick Start Guide - Windows XP

  • ANSYS AUTODYN User Manual

  • ANSYS AUTODYN Parallel Tutorial

 

Application Specific Documentation

  • TurboSystem

ANSYS TurboGrid

  • ANSYS TurboGrid Introduction

  • ANSYS TurboGrid Tutorials

  • ANSYS TurboGrid User's Guide

  • ANSYS TurboGrid Reference Guide

 

Dazu kommen noch Tutorials und Beispieldaten zu den Tutorien.

ANSYS Installationsanleitung

Benutzer der Universität Karlsruhe können die Software und das Installationshandbuch direkt von unserem ftp-Server
ftp://ftp.scc.kit.edu/pub/campus/ANSYS/ANSYS17/ oder
ftp://ftp.scc.kit.edu/pub/campus/ANSYS/ANSYS18/
herunterladen.

Aus dem Campusnetz heraus können Sie auch direkt über
CIFS: \\sccfs.scc.kit.edu\Service\SCC\sccfs-ftp\pub\campus bzw.
NFS: sccfs.scc.kit.edu:/Service/SCC/sccfs-ftp/pub/campus zugreifen.

In folgenden Verzeichnissen finden Sie die entsprechenden Installationsdateien  im ISO-, TAR- bzw. ZIP-Format:

LINX64 ................... Linux, 64 Bit
WIN64 .................... Windows, 64 Bit

Eine 32 Bit-Version steht nicht mehr zur Verfügung.

Im Verzeichnis Dokumentation finden Sie u.a. das Installationshandbuch und die Release Notes (im ZIP-Format):

Einige Tutorials finden Sie im Verzeichnis Tutorials.

Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Laden Sie die ISO, TAR- bzw. ZIP-Files aus dem entsprechenden Verzeichnis herunter.
  2. Entpacken Sie jedes der Pakete in einem separaten Ordner bzw. mounten diese. Unter Windows können Sie IOS-Files z.B. mit dem Programm Virtual Clone Drive mounten.
  3. Starten Sie unter Windows anschließend die Datei setup.exe. Im sich nun öffnenden Installationsfenster installieren Sie zunächst die "Required Prerequisites", und danach dann die ANSYS Produkte.
    Unter Linux geben Sie INSTALL -noroot ein. Installieren Sie keinen lokalen Lizenzmanager.
  4. Nach der Installation erscheint ein Fenster, in dem Sie den Lizenzserver spezifizieren müssen. Hier geben Sie ein:
    bei SERVER       : 10550@scclic4.scc.kit.edu
    bei ANSLI_SERVERS: 2325@scclic4.scc.kit.edu
  5. Sie können auch im nachhinein im Unterverzeichnis Shared File\Licensing bzw. shared-files/licensing in der Datei ansyslmd.ini die beiden Zeilen eintragen:
    SERVER=10550@scclic4.scc.kit.edu
    ANSYSLI_SERVERS=2325@scclic4.scc.kit.edu