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05.03.2016

Inbetriebnahme des Hochleistungsrechners ForHLR II

Das System ermöglicht insbesondere den Forschungsbereichen Umwelt, Energie, Nano- und Materialwissenschaften, komplexe Anwendungsprobleme zu bearbeiten. Es wird in einem eigenen Rechnergebäude mit neuester Kühltechnologie energieeffizient betrieben.

Neues Rechnergebäudes des ForHLR am Campus Nord des KIT

Am 04.03.2016 feierte das KIT die Fertigstellung der zweiten Stufe des Forschungshochleistungsrechners ForHLR mit einer Festveranstaltung am Steinbuch Centre for Computing. Den Startschuß für die feierliche Inbetriebnahme mit anschließendem wissenschaftlichem Kolloquium gab Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, Präsident des KIT, mit einer Begrüßung. Die Wissenschaftsministerin von Baden-Württemberg, Frau Theresia Bauer (MWK), richtete ein Grußwort an die Teilnehmenden. Den Festvortrag mit dem Titel „Tauchgänge in die Werkstoffe“ hielt Prof. Dr. Peter Gumbsch (KIT/IAM). Nach der Vorstellung durch Prof. Dr. Bernhard Neumair und der gemeinsamen Inbetriebnahme des Forschungshochleistungsrechners standen wissenschaftliche Fachvorträge von Prof. Dr. Peter Nielaba (Uni Konstanz), Prof. Dr. Markus Uhlmann (KIT/IfH) und Dr. Rainer Koch (KIT/ITS) auf dem Programm.

Das gemeinsam von Bund und Land Baden-Württemberg finanzierte System ermöglicht insbesondere den Forschungsbereichen Umwelt, Energie, Nano- und Materialwissenschaften komplexe Anwendungsprobleme in neuen Größenordnungen zu bearbeiten. Das dafür ebenfalls von Land und Bund geförderte Rechnergebäude (Bild) wird mit neuester Kühltechnologie besonders energieeffizient betrieben.

Als Parallelrechner der Leistungsklasse 2 trägt der ForHLR dazu bei, die Lücke zwischen extrem skalierenden Anwendungen und solchen aus dem schwach parallelisierten Bereich zu schließen.

Dieses Petaflop-System verfügt über mehr als 1170 Knoten und 24000 Rechenkernen, 74 TByte Hauptspeicher, ein nicht-blockierendes InfiniBand-EDR-Netzwerk mit Fat-Tree-Topologie sowie mehreren Lustre-Dateisystemen mit 4,8 Petabyte Plattenkapazität und einem Durchsatz von 80 GB/s. Der ForHLR II ist, wie der ForHLR I, hochperformant an die Large Scale Data Facility des KIT angebunden.

Über die Vergabe der Rechenzeit des ForHLR entscheidet der gemeinsam mit dem HLRS eingesetzte wissenschaftliche Lenkungsausschuss.

Weitere Informationen:

Kontakt: Horst Gernert

 

Achim Grindler