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14.04.2018

ForHLR am KIT - deutschlandweite Projekteinreichung möglich

Rechenzeitprojekte können jederzeit online eingereicht werden. Die Bewerbungen werden innerhalb acht Wochen vom HLRS-Lenkungsausschuss begutachtet.

Simulation einer turbulenten Flamme auf dem Forschungshoch-leistungsrechner des KIT

Das Steinbuch Centre of Computing (SCC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) betreibt einen Forschungshochleistungsrechner (ForHLR), der Wissenschaftlern aus ganz Deutschland die Bearbeitung komplexer Anwendungsprobleme ermöglicht. Der ForHLR I (Forschungshochleistungsrechner Phase I) ist geeignet für parallele Anwendungsprobleme, die auf mehreren hundert Prozessoren ablaufen, während der Cluster ForHLR II (Phase II) für parallele Probleme, die auf mehr als tausend Prozessoren gleichzeitig berechnet werden müssen, geeignet ist.

Die Dauer für Rechenzeitprojekte liegt zwischen ein und maximal zwei Jahren, mit der Möglichkeit der Verlängerung, damit Projekte nahtlos fortgesetzt werden können. Projekte auf dem ForHLR I können bis zu 15 Millionen Rechenkernstunden  und bis zu 4 Terabyte permanenten Speicherplatz beantragen; Projekte auf dem ForHLR II umfassen bis zu 30 Millionen Rechenkernstunden und 5 TB Festplattenspeicher.

Bewerbungen können jederzeit über das webbasierte Online-Formular eingereicht werden. Die eingereichten Projekte werden innerhalb von acht Wochen vom HLRS-Lenkungsausschuss begutachtet. Die Gutachten werden von Experten des jeweiligen wissenschaftlichen Fachgebiets durchgeführt. Neben der wissenschaftlichen Relevanz des Projekts ist ein wichtiges Kriterium für die Zuteilung von Rechenressourcen, dass der Computer sinnvoll genutzt und für die Berechnungen eine große Anzahl von Prozessoren parallel verwendet wird. Das SCC bietet schon während des Bewerbungsprozesses und zudem über die Simulation Labs des SCC während der Laufzeit eines Projekts in mehreren Anwendungsdisziplinen Unterstützung an.


Ausführliche Informationen: Projektanträge für den Forschungshochleistungsrechner ForHLR
Kontakt: Hartmut Häfner

 

Achim Grindler