Optionen der Drucker

 

Inhaltsübersicht

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Adobe PDF - Druckqualität

Im "Adobe PDF"-Drucker­treiber können über das Auswahl­menü ("Druckereigenschaften" → "Adobe PDF-Einstellungen" → "Standardeinstellungen") verschie­dene, vordefi­nierte Ausgabe­quali­täten gewählt werden. Beste Ergeb­nisse liefert "Druck­ausgabe­qualität" (s. a. "Adobe PDF-Einstel­lungen konfigurieren"
https://helpx.adobe.com/de/aem-forms/6-2/admin-help/configuring-pdf-settings.html).

 

Bevorzugten Drucker als Standarddrucker festlegen

Der bevorzugte Drucker kann dauerhaft wie folgt definiert werden...

  • "Start" → "Drucker und Faxgeräte" bzw. "Geräte und Drucker"
  • mit rechter Maustaste über dem gewünschten Drucker auswählen: "Als Standard definieren"
  • Fenster schließen

 

"Farben durch Drucker festlegen"
Farbfehler beim Drucken mit Adobe Reader am A3/A4-Farbe Zentraldrucker

 
Problem:
Beim Drucken von reinen S/W- und Graustufen-Seiten mit dem Adobe Reader am zentralen A3/A4-Farblaserdrucker kommt es in Verbindung mit einer bestimmten Druckoption zu programmatischen Farbfehlern.   Weiterlesen...

 
Ursache/Lösung:
Bei der standardmäßig deaktivierten Druckoption "Erweitert" → "Farben durch Drucker festlegen" führt der Adobe Reader eine Farbkonvertierung durch, bei der die Farbe Schwarz und echte Graustufen in dunkle Farbtöne aus uneinheitlichen R-, G-, B-Werten umgewandelt werden. Das Ergebnis ist mit dem Auge nicht erkennbar, es handelt sich jedoch nicht um echte S/W- oder Graustufenseiten! Durch Markieren der o.  g. Option übergibt der Adobe Reader die Druckdaten unverändert an den Drucker:

 

Farben durch Drucker festlegen:
Drucker-Optionen: Farben durch Drucker festlegen

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"Mehrere Seiten pro Blatt" ("N-up") / Broschürendruck

Im Zusammenhang mit den Optionen "Mehrere Seiten pro Blatt" ("N-up") und "Broschüren­druck" kommt es zu verschie­denen Problemen mit unter­schied­licher Ursache:

 
  • Fehlende oder falsche Schriftzeichen / eingebettete Objekt...   Weiterlesen...

 
Problem:
Durch das Zusammenfassen von mehreren logi­schen Seiten auf eine Druck­seite kommt es häufig zu Verlusten im Druck­bild (Schrift­zeichen fehlen / werden durch Kästchen ersetzt, einge­bettete Objekte fehlen ganz oder sind falsch gedruckt).

 
Ursache:
Je nach Komplexität des Dokuments entstehen bei der Druck­verar­beitung Daten­mengen von mehreren Giga­byte Umfang, die den Arbeits­speicher des Druckers über­lasten. Diese Option sollte daher bei den physischen Druckern nur mit Bedacht und unter Berück­sichti­gung der folgenden Hinweise benutzt werden, um einen zufrieden­stellenden Ausdruck zu erhalten...

 
Hinweis: Vor dem Drucken umfang­reicher Dokumente oder vieler Kopien sollte unbe­dingt eine Probe­exemplar gedruckt werden, das alle rele­vanten Druck­para­meter, die auf das gesamte Dokument ange­wandt werden sollen, bein­haltet (z. B. Anzahl logischer Seiten auf einer Seite / auf einem Blatt bei doppel­sei­tigem Druck, Lese­richtung (von links nach rechts / von oben nach unten, etc.). Idealer­weise sollte ein neues PDF erzeugt werden, an dem das Layout geprüft werden kann, bevor dieses an den Drucker gesandt wird.

 
Lösung:
Es gibt zwei Lösungsmöglichkeiten, wovon zunächst die erste probiert werden sollte:

 
 

  • Erzeugen Sie aus Ihrem Dokument mit PDF24, PDFCreator, PDFwriter o. ä. zunächst ein neues PDF, in welchem bereits das gewünschte Seiten-Layout realisiert ist (mehrere Seiten pro Blatt, "N-up"). Kontrollieren Sie das Ergebnis insbe­sondere auf den letzten Seiten des neuen PDFs.
     
    Senden Sie nun dieses PDF mit Standard­optionen an den Drucker.
  • Sollte das obige Verfahren nicht funktionieren, gehen Sie wie folgt vor:
     
    Das Dokument in kleineren Teilab­schnitten ausdrucken (Seite 1 - 48, Seite 49 - 96 etc.).
     
    Die Teilaufträge sollten idealer­weise nicht mehr Druck­daten haben als das ursprüng­liche Dokument, bei "2 auf 1" also nur die Hälfte der ursprüng­lichen Seiten­zahl, bei "4 auf 1" ein Viertel etc. Beachten Sie dabei, dass der Seiten­umfang jedes Teilauf­trags durch die Zahl der "Seiten pro Blatt" teilbar ist, damit alle Teil­felder (Kacheln) besetzt sind.
    Hinweis: Der Begriff "Seiten pro Blatt" ist nicht immer präzise, da die PDF-Datei keinen doppel­seitigen Druck kennt, es dort also "mehrere Seiten pro Seite" lauten müsste. Bei "4 auf 1" und doppel­seitigem Ausdruck sollte der Seiten­umfang der Teilauf­träge daher jeweils durch 8 teilbar sein, also z. B. Seite 1 - 48, Seite 49 - 96 etc.! Kontrollieren Sie auch hier das Ergebnis der Teilauf­träge insbe­sondere auf den letzten Seiten der neuen PDFs!
     
    Eine exakte Angabe zur maximalen Seiten­zahl ist nicht machbar, da dies vom Aufbau des Dokuments abhängt (über­wiegend Text ↔ viele eingebundene Objekte). Normal forma­tierte Doku­mente ("1 auf 1") sollten 400 Seiten nicht überschreiten.
     
    Die Option findet sich je nach Anwendung an verschie­denen Stellen des "Drucken"-Menüs.
     
    Acrobat Reader, Foxit Reader
    Drucker-Optionen: Mehrere Seiten pro Blatt in Adobe Reader
     
    MS-Word
    Drucker-Optionen: Mehrere Seiten pro Blatt in MS Word
     
    Firefox, MS-Excel, MS-PowerPoint etc.
    Drucker-Optionen: Mehrere Seiten pro Blatt in sonstigen Anwendungen

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  • Kein Ausdruck bei Anwendung dieser Optionen...   Weiterlesen...

 
Problem:
Häufig sind PDFs vom Autor mit Sicher­heits­merk­malen wie "Dokument­zusammen­stellung = nicht zulässig" oder "Seiten­entnahme = nicht zulässig" geschützt. Das führt dazu, dass das Dokument bei Änderung des Seiten­layouts mit obigen Optionen zwar abgesandt werden kann, es aber nicht gedruckt wird (Status "Fehler").
 
Lösung:
Ein Lösungsweg wird unter "Keine Ausgabe → Keine Druck­aus­gabe bei geschützter PDF-Datei" aufgezeigt.

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Personalisieren von Drucker-Optionen

Weitergeleitet von "Eigene Drucker-Optionen dauerhaft festlegen"

 
Problem:
System-Vorgaben entsprechen nicht immer den eigenen Präfe­renzen und das ständige Anpassen von Geräte­optionen wie "ein-/­doppel­seitiger Druck", "Heften: ja/nein" oder Optionen bei der PDF-Erzeu­gung ("TrueType-Schrift­arten") ist lästig. Mit wenigen simplen Hand­griffen können andere Optionen zum neuen Standard definiert werden. ...   Weiterlesen...

 
Während Druckerfunktionen von richtigen Druckern Auftrags-abhängig variabel genutzt werden, zielen die Software-Hersteller von PDF-"Druckern" ausnahmslos auf möglichst kleine Dateien statt auf maximal portable PDFs ab! Das Druck­bild von PDFs, die auf fremden Rechnern oder direkt über den USB-Anschluss eines Druckers ausge­druckt werden, entspricht dann nur bedingt den Erwar­tungen; der Fremd-PC hat u. U. nicht die selben Resourcen wie der Autoren-PC, bzw. der USB-Drucker kann auf diese nicht zugreifen (Spezial-Schrift­typen, andere Informationen)!

Personalisierte Einstellungen können an jedem Drucker durchgeführt und für den aktuellen Druckauftrag im Drucken-Menü temporär geändert werden

 
Lösung:
Im Beispiel wird der PDF24-"Drucker" durch das Einbetten der im Dokument benutzten TrueType-Schrift­arten und weiterer Optionen auf die Erzeu­gung maximal portabler PDFs angepasst, es können aber an den entsprech­enden Druckern auch Einstel­lungen zum Heften, ein-/doppel­seitigem Druck etc. angepasst werden:

  1. Start-Menü öffnen und "Drucker & Scanner" tippen..., ...die angebotene App auswählen
  2. Im neuen Fenster PDF24 (oder einen anderen (PDF-)Drucker) markieren und "Verwaltung" wählen
  3. Im neuen Fenster "Druckereigenschaften" wählen und im nächsten Fenster zu den folgenden Optionen gehen:
  4. () Allgemein → (1) Einstel­lungen... → (2) Erweitert... → ...
  5.       → Grafik → (3) TrueType-Schriftart: "Als Softfont in den Drucker laden"
  6.       → Dokumentoptionen → PostScript-Optionen → PostScript Ausgabeoptionen (4) TrueType-Down­load­option: "TrueType"
     
    Rot unterstrichene Optionen: Weitere Para­meter, die wir zur Nutzung unserer Drucker empfehlen
     
    Eigene Drucker-Optionen als Standard festlegen 

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PostScript-Option "Portabilität optimieren"

Weitergeleitet von "Fehlermeldung: "%%[ Error: undefinedresource; OffendingCommand: findresource ]%%"" (Ghostscript)""

 
Problem:
Fehler beim Vorrastern (Pre-RIP) führen zum Abbruch des Druck­auf­trags. Kann der Fehler ermittelt werden...   Weiterlesen...

 
...wird eine automatisierte E-Mail an die KIT-Mailbox* des Benutzers gesandt.

*  KIT-Mailboxen können über normale E-Mail-Programme (Server-Verbindungs­daten) oder über "Outlook Web Access" (https://owa.kit.edu) einge­sehen werden. Wird die KIT-Mailbox nicht regel­mäßig abgefragt, empfiehlt sich eine Weiter­leitung an die gewöhnlich benutzte E-Mail-Adresse.

 
Lösung:
Es gibt zwei Lösungsmöglich­keiten, wovon zunächst die erste probiert werden sollte. Das zweite Verfahren geht nur bei Anwen­dungen, die eine eigene Druck­schnitt­stelle haben (z.B. "Adobe Reader", nicht aber "Foxit PDF Reader"):

 

  1. Wählen Sie sowohl beim Erstellen eines neuen PDFs als auch beim Direktdruck an die Zentral­drucker die folgende Option aus dem "Drucken"-Menü (Rot unter­strichene Optionen: Weitere Para­meter, die wir zur Nutzung unserer Drucker empfehlen!):
     
    "Eigenschaften" → "Erweitert..." → "Dokumentoptionen" → "PostScript-Optionen" → "PostScript-Ausgabeoption": "Portabilität optimieren"

    Drucker-Optionen: Portabilität optimieren


    Senden Sie den Druckauftrag wie gewohnt los.
     
     

  2. Sollte das obige Verfahren nicht funktio­nieren, gehen Sie wie folgt vor:
    Hinweis:
    • Das Verfahren geht nur bei Anwendungen, die eine eigene Druck­schnitt­stelle haben (z.B. "Adobe Reader", nicht aber "Foxit PDF Reader"):
    • Die folgenden Einstellungen werden im Adobe Reader (evtl. auch in anderen PDF-Betrachtern) gespeichert und sind bei der nächsten Nutzung wieder aktiv!
    • Dieses Verfahren produziert extrem große Druck­dateien, wodurch das Senden/­Rippen des Auftrags länger dauern kann.
    • Zum Testen immer erst ein paar Seiten ausdrucken.

     

    Wählen Sie sowohl beim Erstellen eines neuen PDFs als auch beim Direktdruck an die Zentral­drucker die folgende Option aus dem "Drucken"-Menü:
     
    "Erweitert" → "Als Bild drucken"

    Drucker-Optionen: Als Bild drucken


    Senden Sie den Druckauftrag wie gewohnt los.

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TrueType- und Sonderschriftarten (Schmuckschriften, Symbole etc.)

 
Problem:
Häufig können spezielle Schriftzeichen (Schmuckschriften, Zeichen in math. Formeln etc.) nicht wunschgemäß ausgedruckt werden...   Weiterlesen...

 
Ursache:
...weil der Drucker keinen Zugriff auf die Anwen­dung und den Rechner des Autors hat.

Exotische (Windows TrueType-) Schrift­arten (TTFonts) werden auf Post­Script- oder solitär stehenden Druckern meist nicht unter­stützt. Der Drucker setzt dann die ihm am besten geeignete (PS-) Schriftart ein, was i.d.R. nicht zu dem gewünschten Schrift­bild führt.

 

Lösung:
Die benutzten Schriftarten in das Doku­ment einbetten. Dazu im "Drucken"-Menü der P&P-Zentral­drucker oder eines PDF-"Druckers" die folgende Option wählen (empfiehlt sich grund­sätz­lich für alle Doku­mente, die verteilt und/oder an unter­schied­lichen Orten/­Druckern oder von USB-Stick etc. gedruckt werden sollen)

 

Hinweis: In den "Adobe PDF"-Drucker­ein­stel­lungen ist die Einbet­tung in den Optionen "Quali­tativ hoch­wertiger Druck" und "Druck­aus­gabe­qualität" aktiviert:

 

Eigenschaften → Erweitert... → Grafik → TrueType-Schriftart: → "Als Softfont in den Drucker laden", OK

Rot unterstrichene Optionen: Weitere Para­meter, die wir zur Nutzung unserer Drucker empfehlen!

Drucker-Optionen: Softfont in den Drucker laden

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