Projekte (aktuell)
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Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen zu den weltweit häufigsten Todesursachen: Jedes Jahr sterben in Deutschland über 300 000 Menschen an den Folgen. Rund die Hälfte dieser Todesfälle werden durch Herzrhythmusstörungen verursacht. Im europäischen Projekt MICROCARD, an dem das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligt ist, entwickeln Forschende nun eine Simulationsplattform, die die elektrophysikalischen Signalübertragungen im Herzen digital abbilden kann. Die Computersimulationen sollen insbesondere zu einer verbesserten Diagnose und Therapie beitragen. Das KIT erhält für seine Beiträge im Rahmen des „European High-Performance Computing Joint Undertaking“ etwa 1,3 Millionen Euro.

01.10.2024

Das Projekt Simulierte Welten hat sich zum Ziel gesetzt, Schülerinnen und Schülern in Baden-Württemberg ein vertieftes kritisches Verständnis der Möglichkeiten und Grenzen von Computersimulationen zu vermitteln. Das Vorhaben wird gemeinsam vom Steinbuch Centre for Computing (SCC), dem Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) sowie der Universität Ulm getragen und arbeitet bereits mit mehreren Schulen in Baden-Württemberg zusammen.

31.08.2024

Im Graduiertenkolleg Maßgeschneiderte Multiskalenmethoden für Computersimulationen von nanoskaligen Materialien untersuchen wir Probleme, die mit einzelnen Standardwerkzeugen der Computational Chemistry nicht zu bewältigen sind. Die Forschung ist in sieben Projekte gegliedert. Fünf Projekte adressieren wissenschaftliche Herausforderungen wie Reibung, Materialalterung, Materialdesign und biologische Funktion. In zwei weiteren Projekten werden neue Methoden und Werkzeugen der Mathematik und der Informatik für die speziellen Anforderungen dieser Anwendungen entwickelt und bereitgestellt. Das SCC ist an den Projekten P4P5 und P6 beteiligt.

30.09.2023

Trotz stetiger Verbesserung der numerischen Wettervorhersagemodelle weisen diese immer noch systematische Fehler auf, die durch vereinfachte Darstellungen physikalischer Prozesse, Annahmen über lineares Verhalten und die Herausforderungen, alle verfügbaren Beobachtungsdaten zu integrieren, verursacht werden. Wetterdienste in aller Welt erkennen nun, dass die Beseitigung dieser Defizite durch den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) die Disziplin in den nächsten Jahrzehnten revolutionieren könnte. Dies erfordert ein grundlegendes Umdenken, das die Meteorologie viel stärker mit der Mathematik und Informatik verzahnt. TEEMLEAP wird diesen Kulturwandel durch eine Kooperation von Wissenschaftlern der KIT-Zentren Klima und Umwelt und MathSEE fördern, indem ein idealisiertes Testbed zur Erforschung des maschinellen Lernens in der Wettervorhersage eingerichtet wird. Im Gegensatz zu Wetterdiensten, welche sich naturgemäß auf Verbesserungen der numerischen Vorhersagemodelle in ihrer vollen Komplexität konzentrieren, beabsichtigt TEEMLEAP die Einsatzmöglichkeiten und den Nutzen von KI in diesem Testbed entlang der gesamten Prozesskette der Wettervorhersage zu evaluieren.

30.08.2023

Das primäre Ziel des Projektes ist die Etablierung einer integrierten landesweiten Rechen- und Dateninfrastruktur sowie die Steigerung der Effizienz und der Effektivität durch erstklassige Unterstützung der Wissenschaftler und Nutzer.

30.06.2023

Forschungsdatenmanagement bildet die Grundlage, um beispielsweise moderne Methoden der künstlichen Intelligenz für Forschungsfragen anwenden zu können. Daher ist Forschungsdatenmanagement ein wichtiger Bestandteil des KIT-Zentrums Klima und Umwelt. Im Projekt SmaRD-AI (kurz für Smart Research Data Management to facilitate Artificial Intelligence in Climate and Environmental Sciences) arbeiten am KIT das IWG, IMK, GIK und SCC eng zusammen, um den am KIT vorhandenen Datenschatz an Klima- und Umweltdaten nicht nur zugänglich zu machen, sondern auch über Werkzeuge strukturiert analysieren zu können.

31.05.2022