Steinbuch Centre for Computing (SCC)
18.12.2019

Let's talk Exascale - Podcast zu Forschungsvisionen bei Multiprecision Algorithms

Im Podcast „Let's talk Exascale“ des amerikanischen Exascale-Portals exascaleproject.org spricht Hartwig Anzt, Leiter der Helmholtz -Nachwuchsgruppe FiNE, über die Ginkgo-Software und die visionäre Forschung zu Multiprecision-Algorithmen.

On air: Hartwig Anzt - Leiter der Helmholtz Young Investigator Group FiNE — Fixed-Point Methods for Numerics at Exascale.

Hartwig Anzt, Leiter der Helmholtz Young Investigator Group FiNE — Fixed-Point Methods for Numerics at Exascale ­­— ­entwickelt und testet mit seinem Team effiziente Numerik-Algorithmen und stellt diese Forschenden der Computerwissenschaften in leicht nutzbaren und nachhaltigen Softwarebibliotheken bereit. Neu ist, dass diese Algorithmen verschiedene Gleitkommaformate nutzen (Multiprecision), um von der höheren Rechenleistung und schnelleren Kommunikation in niedrigen Gleitkommaformaten zu profitieren.

Speziell sind die Algorithmen damit auch in der Lage auf „Low-Precison Special Function Units“ wie den „Tensor Cores“ in NVIDIA’s Grafikprozessoren zu rechnen. Zwar gibt es bereits seit vielen Jahren Forschung in die Richtung von Multiprecision-Algorithmen, aber keine produktionsfertige Software-Technologie.

Hartwig Anzt gelang es erste Algorithmen „exascale-fähig“ zu machen und seine Softwarebibliothek Gingko ist nun Bestandteil der Extreme-scale Scientific Software Development Kit (xSDK), das auf der Supercomputing-Konferenz 2019 in Denver vorgestellt wurde. Im Podcast Let's talk Exascale des amerikanischen Exascale-Portals exascaleproject.org spricht Anzt in der Folge 47 über die Ginkgo-Software und die visionäre Forschung zu Multiprecision Algorithms.


Achim Grindler