Am SCC starten Charlotte Debus, Forschungsgruppenleiterin der Junior Research Group Robust and Efficient AI (RAI), und Markus Götz, Leiter der Gruppe Helmholtz AI Consulting für Energiethemen, gemeinsam mit Forschenden aus KIT-Instituten für Erdsystem-, Klimawissenschaften, Informatik und Robotik (ITI, IWU, IPF, IAR, IMKASF, IMKTRO und IMKIFU (IMK)) das Projekt WOW – „World model of Our World“.
Hierbei handelt es sich um ein einzigartiges KI-basiertes „Weltmodell”, das den globalen Klimawandel mit lokalen Umweltauswirkungen wie Waldbränden, Überschwemmungen und Dürren verbindet. WOW wurde mit dem renommierten Carl Zeiss Foundation Breakthroughs Grant in Höhe von sechs Millionen Euro ausgezeichnet.
Markus Götz wird die Entwicklung gemeinsamer latenter Darstellungen zwischen KI-Modellen für atmosphärische, hydrologische und Landoberflächen-Extreme beaufsichtigen. Dabei handelt es sich um niedrigdimensionale Dateneinbettungen, die gemeinsame Strukturen über verschiedene Datenmodalitäten hinweg erfassen. Sie ermöglichen die Interaktion über unterschiedlich räumliche und zeitliche Skalen hinweg und helfen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu erkennen, wie Veränderungen in einem Teil des Erdsystems andere Teile beeinflussen.
Diese innovative Kopplung verspricht schnellere, präzisere und energieeffizientere Simulationen als herkömmliche physikalisch basierte Modelle. Diese Forschungsarbeit wird unter der Leitung von Charlotte Debus evaluiert, deren Forschungsschwerpunkt auf skalierbarer, effizienter KI und Unsicherheitsquantifizierung in der Energieinformatik liegt. Langfristig könnte die Technologie hochauflösende Klima- und Umweltinformationen liefern, um die Bewertung von Klimarisiken und die Anpassungsplanung zu unterstützen.
Darüber hinaus übernimmt Mishal Benz, Helmholtz AI Consultant am SCC, im Projekt WoW Aufgaben des Wissenschaftsmanagements, wobei der Schwerpunkt auf der Wissenschaftskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit liegt. Zu dieser Aufgabe gehört es, Strategien zu entwickeln, mit denen sowohl der wissenschaftliche Fortschritt als auch die Meilensteine des Projekts transparent gemacht und kommunikativ begleitet werden, um dessen Wirkung und Reichweite zu steigern.
Weitere Informationen in der Presseinformation des KIT
Kontakt am SCC: Dr. Charlotte Debus, Dr. Markus Götz
