Am 10. August 2026 nimmt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die erste Phase des neuen Hochleistungsrechners Karlsruhe, kurz HoreKa 2, in den Nutzerbetrieb. Damit steht Forschenden am KIT und im Nationalen Hochleistungsrechnen (NHR) eine neue Generation leistungsfähiger Rechenressourcen für Simulationen, Datenanalysen und Anwendungen der Künstlichen Intelligenz zur Verfügung.
Der Aufbau von HoreKa 2 erfolgt schrittweise. Mit dem Start des Nutzerbetriebs wird zunächst die neue CPU-Partition „Onyx“ bereitgestellt. Weitere Komponenten, darunter zusätzliche GPU-Ressourcen und spezielle Knoten für daten- und speicherintensive Anwendungen, werden im Laufe der kommenden Wochen ergänzt. Die neue GPU-Partition „Jade“ mit NVIDIA-Blackwell-Technologie soll anschließend den Ausbau des Systems fortsetzen.
HoreKa 2 wurde als Nachfolger des 2021 in Betrieb genommenen Systems HoreKa konzipiert und setzt auf aktuelle CPU- und GPU-Technologien sowie eine leistungsfähige Speicherinfrastruktur. Ein besonderes Merkmal ist das energieeffiziente Design: Die Rechenkomponenten werden nahezu vollständig mit Warmwasser gekühlt. Die dabei entstehende Abwärme kann zur Wärmeversorgung genutzt werden und unterstützt damit einen nachhaltigen Rechenzentrumsbetrieb.
Das System wird künftig sowohl klassische Hochleistungsrechenanwendungen als auch anspruchsvolle KI-Workloads unterstützen. Mit dem schrittweisen Ausbau wächst die verfügbare Rechenleistung im Laufe des Jahres weiter an.
Weitere Informationen zu HoreKa 2 und zur Nutzung der neuen Infrastruktur bietet die Dokumentation des NHR∂KIT.
