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Videokonferenz und Teleteaching

Video conferencing service, e.g. to browse documents online with research colleagues or project partners or to hold courses with a partner institute at a national or international level.

Contact Person: Links:

Videokonferenz und Teleteaching

Sie müssen mit einem Forschungskollegen oder einem Projektpartner aus der Industrie Unterlagen durchsehen, haben aber keine Zeit für eine Dienstreise?

Sie möchten mit einem Partnerinstitut im In- oder Ausland auch einmal eine Lehrveranstaltung gemeinsam durchführen?

In solchen Fällen ist eine Videokonferenz der einfachste und häufig auch preiswerteste Weg, um mit den Partnern nicht nur audiovisuell zu kommunizieren, sondern auch um digital vorliegende Unterlagen zu präsentieren und gegebenenfalls gemeinsam zu bearbeiten..

Die wichtigsten Gründe für die Nutzung eines solchen Mediums sind:

  • Problematik der Findung von Terminen für Arbeitsgruppensitzungen, bei kürzer werdenden Projektlaufzeiten
  • Reise- und Abwesenheitszeiten
  • Einsparung von Reisekosten
  • durch Einsatz von Data Sharing Applikationen nur noch geringe Verzögerungszeiten
  • Zugriff auf die gewohnten lokalen Ressourcen. Jede gewünschte Information kann schnell eingeholt und transparent zur Verfügung gestellt werden.

Das Rechenzentrum bietet eine Reihe von Lösungen für die unterschiedlichen Anforderungen von Diskussionen und Vorträgen. Je nachdem, wie viele Teilnehmer Sie erreichen möchten und wie viel Zeit für die Vorbereitung bleibt, können wir Ihnen spontan ISDN- oder IP-Konferenzen in hoher Qualität aufsetzen. Dabei erfolgt auf Wunsch eine Moderation und Betreuung durch das Personal des Rechenzentrums.

DFNConf - Videokonferenz auf smarte Art

DFNConf / Pexip

Ab sofort steht am KIT die neue Plattform des Videokonferenzdienstes DFNConf zur Verfügung. Mit diesem Dienst können alle Mitarbeiterinnern und Mitarbeiter des KIT Videokonferenzen mit Gästen und Partnern weltweit einfach und plattformunabhängig durchführen.

Das neue System setzt voll auf den Standard WebRTC, der einen einfachen Zugang (auch über Firewallgrenzen hinweg) über z.B. einen Web-Browser erlaubt.
Parallel können alle üblichen Standards, wie z.B. H.323 (Raumsysteme), SIP und
Telefonie gut weiter genutzt werden.
Auch für Mobile Clients unter Adroid und iOS stehen entsprechende Apps (Pexit) zur Verfügung.

Die "Alte Plattform DFNVC" steht auch weiterhin unter www.conf.dfn.de
zur Verfügung. Sie können sich also bei der Umstellung der vorhandenen
Systeme Zeit lassen. Auch alle in der Vergangenheit genutzten
Raumnummern auf z.B. vorhandenen Raumsystemen können weiter genutzt werden.
Wegen des Alters der zentralen Systeme beim DFN und fehlender
Wartungsmöglichkeiten können diese im Fehlerfall nicht mehr repariert werden.
Die Systeme werden daher mittelfristig entfallen.

Das DFN bietet ein Veranstalterportal, auf der die Videokonferenzen in Eigenregie verwaltet werden können. Nur wenn Sie selbst eine Videokonferenz aufsetzen und organisieren wollen benötigen sie dieses Portal. Für die reine Teilnahme reicht die Adresse des Meetingraums.
Der Einstieg erfolgt über den lila Button "Veranstalter-Login" rechts oben auf der Webseite www.conf.dfn.de . Auf den folgenden Seiten können Sie dann das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) auswählen, sich dann mit Ihrem KIT-Account einloggen und landen in der Eingangsseite des Portals, auf der Sie Ihre Veranstaltungen managen können.

Wenn Sie auf "Neuer Meetingraum +“ oder "Neue Vorlesung +“ klicken, können Sie neue Konferenzen anlegen. Tragen Sie jetzt den Namen der Videokonferenz und den Veranstalter-Pin ein. Alle weiteren Einstellungen sind vorausgewählt und versteckt. Über "Mehr Einstellungen" und einem Klick auf "Show" können Sie sich alle Einstellungen anzeigen lassen und ggf. verändern. Wenn Sie den "Speichern" Button klicken, wird die Konferenz angelegt und Sie landen wieder in der Übersicht. Wenn Sie in der Übersicht auf die Raumnummer klicken, betreten Sie die Konferenz direkt als Veranstalter. Für das Einladen von Gästen zu einer Konferenz finden Sie direkt auf der Übersichtsseite eine Textvorlage. Diese Vorlage enthält alle möglichen Zugangswege für die ausgewählte Konferenz.

Nähere Infos zur Infinity Connect App und entsprechende Kurzanleitungen finden
Sie unter:
https://docs.pexip.com/end_user/infinity_connect_quickguides/using_webapp.htm

DFNConf Tipps

Firefox:

Unter Firefox können Sie aktuell noch keine einzelnen Applikationen sondern nur den gesamten Bildschirm freigeben. Alternativ können Sie wenn Sie wirklich nur einzelne Applikationen freigeben wollen auf Chrome bzw. die native Pexip Infinity Connect App wechseln.

Mindestanforderungen:

Für die Nutzung des Dienstes z.B. in einem Webbrowser muss mindestens ein Audio-Gerät, wie z.B. ein Headset und eine Kamera am System physikalisch angeschlossen sein und die Nutzung auch im Browser freigegeben sein.

Testcall:

Der Meetingraum mit der Nummer 9791 ist als Testraum freigeschaltet. 

Sie können den Testraum erreichen über

Mit dem Call können Sie die Verbindung zum Meetingserver, Ihr Video und Ihr Mikrofon testen. Sie erhalten einige Anweisungen und Ihr Video und Audio wird Ihnen zurück gesandt (mit einer Verzögerung von 2 Sekunden, um sich selbst hören zu können). Nach ca. 20 Sekunden wird die Verbindung automatisch beendet.

Aufzeichnung und Streaming:

Aktuell besteht keine Möglichkeit eine Vidoekonferenz zu Streamen oder Aufzuzeichnen. Der DFN e.V. arbeitet an einer Lösung. Bis dahin können Sie Ihre Meetingräume natürlich weiterhin an externe Streaming-Anbieter anbinden. Dies ist für Youtube, Facebook, Periscope sowie für lokale Wowza-Installationen möglich. Entsprechende Anleitungen finden Sie unter https://docs.pexip.com/admin/integrate_streaming.htm.

Primäre Sprecherposition festlegen:

Im Browserzugang Web App gibt es eine neue Funktion Namens Spotlight. Damit ist es möglich Teilnehmer der Konferenz zu markieren, damit diese in einer Konferenz in einer primären Sprecherposition (Groß im Bild) bleiben. Konferenzveranstalter finden die Funktion durch Klick auf einen Teilnehmer, im darauffolgenden Menü auf Spotlight.

 

Adobe Connect: Online-Meeting und -Kollaboration

Version 8

Adobe Connect ist eine Online-Anwendung, die es Ihnen ermöglicht, sofort mit Kollegen, Projektmitarbeitern und Studenten zusammenzutreffen – jederzeit und überall. Sie benötigen lediglich das Plug-In für Adobe Flash und einen Browser oder aber eine App für Ihr Smartphone und schon können Sie online einen Meetingraum betreten, Meetings anzeigen und an Meetings teilnehmen. In einem Meeting können Sie vielfältige Materialien anzeigen, wie PowerPoint-Folien, digitale Videos, PDF-Dokumente, Flash-Simulationen und andere Medienarten.

Adobe Connect weißt eine einfache zu bedienende Benutzeroberfläche auf. Die Komponenten des Meetings können vom Veranstalter auf einfache Weise frei zusammengestellt und konfiguriert werden. Hinaufgeladenene Powerpoint-Präsentationen z.B. werden automatisch konvertiert und stehen danach sofort im Flash-Format zur Verfügung.

 

Die gesamte Kommunikation zwíschen dem Adobe Connect-Server und den Clientcomputern ist durch eine SSL-Verschlüsselung gesichert. So ist ein sicherer Austausch von Daten-, Video- und Audioströmen gewährleistet.

Breeze Meeting ist auch für kleinere Bandbreiten optimiert. Auch mit DSL ist das System sehr gut nutzbar.

Wenn Sie das System nutzen oder einfach nur einmal kennen lernen wollen, setzen Sie sich bitte mit dem Betreuer in Verbindung.

 

Etikette

Sprachdisziplin

Gerade bei Mehrpunktkonferenzen ist es wichtig, dass Sie eine hohe Sprachdisziplin einhalten. Sie vermeiden dadurch, dass bei der sprachaktivierten Umschaltung

  • ständig zwischen den Standorten umgeschaltet wird oder
  • genau dann umgeschaltet wird, wenn Sie es nicht wollen.

Vermeiden Sie soweit als möglich auch jedes Störgeräusch. Am Einfachsten ist es, wenn Sie ihr Mikro ausschalten, solange Sie am Gespräch nicht teilnehmen wollen.

Standortschild

An jedem Standort sollte eine Schild mit dem Namen des Standorts konstant im Videobild zu sehen sein.

Vorstellung der Teilnehmer

Jeder Teilnehmer sollte sich zu Beginn der Veranstaltung immer persönlich vorstellen.

Vorbereitung der Veranstaltung

Zu Beginn der Veranstaltung sollte die Verbindung geschaltet und alles Equipment (Kameras, Mikros, Projektoren, ...) getestet und bereit sein. Nehmen Sie sich immer ausreichend Zeit für die Vorbereitung und kalkulieren Sie auch mögliche Probleme ein.

Vermeiden Sie Schwenks und Zoomfahrten. Setzen Sie mehrere Kameras ein und schalten Sie die Ansichten um. Testen Sie dies im Voraus. Nehmen Sie während der Veranstaltung keine Änderung an der Konfiguration mehr vor.

Sehr viel früher sollten die notwendigen Daten (IP-Nummern, ISDN-Nummern, E-Mail-Adressen und Telefonnummern der organisatorischen und technischen Ansprechpartner, Telefonnummer des Konferenzraums) aller Konferenzstandorte an allen Standorten verfügbar sein. Ein bewegliches drahtloses Telefon in den Konferenzräumen erleichtert häufig die Lösung von Problemen erheblich. Ein verteiltes Chat-Werkzeug erleichtert die "stille" Kommunikation zwischen den Standorten.

Bei den Veranstaltungen sollte an jedem Standort eine schriftliche Agenda vorliegen. Diese und alle sonstigen Anlagen sollten, wenn möglich, bereits längere Zeit vor der Veranstaltung allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden.

Ein pünktlicher Beginn zur Vermeidung unnötiger (Ton-)Störungen versteht sich von selbst.

Persönliches Verhalten

Denken Sie daran, dass Sie immer zu sehen und zu hören sind. Wenn Sie sprechen, schauen Sie immer in die Kamera und sprechen Sie laut und deutlich. Nennen Sie zunächst Ihren Namen. So ist z.B. genügend Zeit um das Bild umzuschalten. Vermeiden Sie größere und/oder konstante Körperbewegungen und jegliche Tätigkeiten, die nicht in unmittelbaren Zusammenhang mit der Veranstaltung stehen. Verhalten Sie sich so, als wenn alle Teilnehmer in selben Raum versammelt wären.

Farbgestaltung und Beleuchtung

Vermeiden Sie grelle Farben (vor allem im Rot-Bereich) und bewegte Kleidermuster. Der vom Wind bewegte Baum, der durch das Fenster im Hintergrund zu sehen ist, ist genauso schlecht wie die poppige Mustertapete oder das gut ausgestattete Bücherregal im Hintergrund. Als Hintergrundfarbe kann z.B. ein dunkleres Graublau gewählt werden. Sorgen Sie dafür, dass die Gesichter der Teilnehmer ausreichend ausgeleuchtet sind. Vermeiden Sie starke Helligkeitsunterschiede im Raum. Nadelstreifen im Anzug dagegen stellen kein Problem dar.

Präsentationen

Wenn Sie zur Veranschaulichung z.B. mit Schaubildern, Plakaten oder Whiteboards arbeiten und dies mit der Videokamera aufgenommen wird, denken Sie daran, dass bedingt durch die geringe Auflösung der Videotechnik nur größere Schrifttypen zu lesen und gröbere dickere Linien und Strukturen gut zu sehen sind.

Optimale Audioausstattung

Für eine generelle Vermeidung von Störgeräuschen jeder Art sind Automatikmischer, die den Ton nur dann aktivieren, wenn ein sprachtypisches Tonprofil anliegt und dieses Sprachsignal auf einen vordefinierten Pegel anheben bzw. begrenzen. Optimal sind Geräte die darüber hinaus noch über eine automatische Geräusch- (noise reduction) und Echounterdrückung (echo cancellation) verfügen. Hier sollte für jedes eingesetzte Mikrofon eine eigene Echounterdrückung erfolgen. Wenn häufig Medien eingespielt werden, ist es sinnvoll wenn das Audiosignal dieser Quellen automatisch abgesenkt wird, wenn ein Sprachsignal anliegt (audio ducking).

Bei Standorten mit nur einem Teilnehmer können z.B. Headsets zum Einsatz kommen. Ist dies nicht möglich, so sollten immer zwei Standmikros mit einem Abstand von ca. 30 cm voneinander vor dem Teilnehmer stehen. So können vor allem bei ungeschulten Personen die Lautstärkeunterschiede durch das Drehen des Kopfes ausgeglichen werden.

Bei Gruppen sollten eine entsprechende Anzahl von Mikros und/oder höherwertige Grenzflächenmikros zum Einsatz kommen. Beim Einsatz von Grenzflächenmikrofonen sollten diese nicht direkt auf den Tischen liegen, an denen die Teilnehmer sitzen. Grenzflächenmikros sind extrem empfindlich und übertragen jedes kleinste Fingerklopfen oder Kratzen. Für Publikumsfragen haben sich Funkmikros bewährt, die herumgereicht werden und damit automatisch für eine Sprachdisziplin sorgen.

 

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